Problemlösungen - frischer Wind auf dem Balkon Schutz gegen die Sonne

Liegen Balkon oder Terrasse vor der Südseite des Hauses, heizt die Mittagssonne sie gnadenlos auf. Ohne Sonnenschutz droht der eigenen Haut ebenso wie vielen Pflanzen ein kräftiger Sonnenbrand.

Pflanzen für die Sonne

Sukkulenten wie diese Echeverien sind genügsame Pflanzen, die mit Hitze gut zurecht kommen. Weil sie in ihren dickfleischigen Blättern Wasser speichern, können sie auch längere Trockenzeiten überbrücken.

Spendet Schatten, wo man ihn braucht

Ein Sonnenschirm lässt sich spontan überall dort aufstellen, wo Schatten gewünscht wird. Damit er nicht weg geweht wird, braucht er einen stabilen Fuß - am besten einen Schirmständer aus Stahl. Sehr praktisch sind Schirme mit knickbarem Mast, die man der Sonne entgegen neigen kann.

Grünes Blätterdach

Kiwipflanzen ranken an der Pergola hoch und bilden ein dichtes Blätterdach. Sie tragen sogar leckere Früchte. Angenehmen Schatten spenden auch Weinreben, Glyzinen und Trompetenblumen.

Schutz vor dem Vertrocknen

Balkonkästen mit eingebautem Wasserspeicher sorgen dafür, dass die Blumen immer Wasser zur Verfügung haben. Der Wasservorrat hält je nach Hitze und Pflanzen bis zu drei Tage. Am Wasserstandsanzeiger sieht man, ob der Tank leer ist.

Unser Tipp

Sonnenschutz der klassischen Form bieten Markisen, doch Sonnensegel wirken leichter und luftiger. Mit Ösen an Stahlseilen befestigt, kann man sie leicht zur Seite schieben, sobald dunkle Wolken am Himmel aufziehen.

Lauschig ist auch ein Sonnendach aus grünen Blättern. Allerdings brauchen die Kletterpflanzen zwei, drei Jahre, bis das Blätterdach geschlossen ist. Nur Einjährige wie die Kapuzinerkresse schaffen das in einem Sommer.

Damit die Balkonblumen in den Töpfen und Kästen nicht welken, verwenden Sie am besten Gefäße und Kästen mit Wasserspeichern. Wem das zu aufwendig ist, der pflanzt Sukkulenten. Die brauchen nur wenig Wasser.