Chamaedorea elegans Bergpalme

Bergpalme

Pflanzenfamilie

Arecaceae (Arecapalmen)

Allgemein

Sie ist eine der beliebtesten Palmen, dekorativ und eher zierlich. Viele Jahre lang kann sie im Zimmer alt werden. Bei älteren Bergpalmen allerdings werden die Wedel oft derb und breit. Bis auf einige Sonderwünsche zählt die Bergpalme zu den pflegeleichten Pflanzen, mit denen auch ein Zimmergärtner-Anfänger zurechtkommt. Normalerweise blühen Palmen im Zimmer nicht. Die Bergpalme allerdings macht eine Ausnahme: Schon junge Pflanzen bekommen Rispen mit kleinen gelben Blüten, die an Akazien erinnern. Früchte allerdings können Sie im Zimmer kaum erwarten: Männliche und weibliche Blüten sitzen auf verschiedenen Pflanzen. Die Bergpalme fühlt sich im Haus recht wohl, auch wenn sie dabei nur langsam wächst. Mit etwa 80-100 cm hat sie nach vielen Jahren ihre Endgröße erreicht. Dann besitzt sie auch den verholzten Palmenstamm.

Arten

Es gibt etwa 120 Bergpalmenarten. Die meisten stammen aus den Bergwäldern Zentralafrikas. Die beliebteste und robusteste Art ist Chamaedorea elegans. Ihre Heimat ist Mexiko.
Gelegentlich findet man auch C. metallica, die noch kleiner und zierlicher ist, C. graminifolia, die außergewöhnlich lange, schmale Fiederblätter hat und C. ernesti-augustii, die als einzige Zwergpalme ungefiederte Blätter aufweist.

Standort

Hell bis halbschattig sollte der Platz für eine Bergpalme sein. Am besten ist ein Ost- oder Westfenster geeignet. Die pralle Mittagssonne an einem Südfenster verträgt sie nicht. Wenn die Palme dort stehen muss, sollten Sie in diesen Stunden für etwas Sonnenschutz sorgen. Im Sommer verträgt sie normale Zimmertemperaturen. Im Winter, zwischen Oktober und Februar, legt die Bergpalme eine Ruhepause ein. Dann sollte sie nicht viel wärmer als bei 15 Grad stehen.

Pflege

Im Sommer, bei höheren Temperaturen, braucht die Palme reichlich Wasser. Zu viel dürfen Sie ihr aber auch nicht geben, denn nasse Füße bekommen ihr nicht. Am besten kontrollieren Sie eine halbe Stunde nach dem Gießen noch einmal den Untersatz und gießen überschüssiges Wasser fort.
Im Winter, in der Ruhezeit, wird nur so viel gegossen, dass die Erde nicht austrocknet. An warmen Sommertagen tut es der Pflanze gut, wenn sie gelegentlich übersprüht und etwa alle zwei Wochen kurz in einen Eimer mit Wasser gestellt wird, sodass sie sich richtig mit Wasser vollsaugen kann.
Gedüngt wird von Mitte März bis Ende August etwa alle zwei Wochen mit einem üblichen Fertigdünger. Allerdings sollten Sie nur die Hälfte der auf der Packung angegebenen Portion nehmen, die Bergpalme ist nicht sehr nährstoffhungrig. Im Winter bekommt sie überhaupt keinen Dünger. Umgepflanzt wird im März, aber nur dann, wenn die Wurzeln schon aus dem Topf wachsen. Mischen Sie Einheitserde mit etwas Sand, damit sie nicht zu nährstoffhaltig ist.

Vermehrung

Am einfachsten kann man Bergpalmen durch Aussaat selbst heranziehen. Die Samenschalen sind recht hart. Sie keimen besser, wenn sie einige Zeit in warmem Wasser eingeweicht werden. Stellen Sie die Anzuchttöpfchen bei etwa 24-26 Grad auf.
Schößlinge am Fuß der Palme kann man abtrennen und wie Stecklinge in spezieller Anzuchterde heranziehen.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn die Bergpalme zu kühl steht oder die Luft zu trocken ist, dann verfärben sich die Spitzen der Fiederblätter zuerst gelb, dann braun. An einem falschen Platz können sich auch Schildläuse und Spinnmilben einstellen.

Extratipp

Die langsam wachsende Palme behält ihre Blätter recht lange. Im Laufe der Zeit sammelt sich darauf eine Menge Staub. Deshalb von Zeit zu Zeit feucht abwischen.

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