Ctenanthe Ctenanthe

Ctenanthe

Pflanzenfamilie

Marantaceae (Marantengewächse)

Allgemein

Mit ihren prächtig gefärbten Blättern kann die Ctenanthe mit jeder Blütenpflanze konkurrieren. Leider zählt sie zu den schwierigen Pflanzen mit Sonderwünschen. Wie bei ihren engsten Verwandten, den Maranten, sind auch die Blätter der Ctenanthen-Arten wunderschön gezeichnet, gelbgrün gestreift, marmoriert oder von der Unterseite dunkelrot eingefärbt. Die weißen Blüten dagegen sind klein und unauffällig - für Botaniker allerdings wegen ihres differenzierten Aufbaues interessant. Wenn Sie sich eine Ctenanthe kaufen wollen, sollten Sie das im späten Frühjahr tun; dann kann sie sich den Sommer über eingewöhnen. Kommt sie dagegen im Winter aus der Gärtnerei ins geheizte Wohnzimmer, lebt sie oft nicht lange.

Arten

In den tropischen Regenwäldern Südamerikas, vor allem in Brasilien, wachsen etwa 20 verschiedene Ctenanthen-Arten. Als Zimmerpflanzen werden bei uns vor allem Ctenanthe lubbersiana und C. oppenheimiana kultiviert. Die Blätter der ersten Art sind von der Oberseite gelbgrün marmoriert, von unten dagegen hellgrün. Die zweite Art erkennt man an den dunkelroten Blattunterseiten.

Standort

Die Ctenanthe braucht das ganze Jahr über einen hellen Platz (aber ohne pralle Sonne), in einem warmen Zimmer, bei erhöhter Luftfeuchtigkeit. Nur grüne Sorten dürfen auch schattig stehen. Aber auch bei ihnen darf die Temperatur nie unter 16 Grad fallen.

Pflege

Zum Gießen müssen Sie stets weiches, lauwarmes Wasser nehmen. Prüfen Sie aber erst, ob die Erde schon abgetrocknet ist. Im Winter müssen Sie häufig sprühen oder auf andere Art die Luft anfeuchten. Während der Wachstumszeit sollten Sie einmal pro Woche kalkarmen Flüssigdünger ins Gießwasser geben.

Vermehrung

Ctenanthen kann man recht einfach durch Teilung der Wurzelballen beim Umtopfen im Frühjahr vermehren. Die Pflanzen bilden auch Ableger an der Basis aus.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn eine buntblättrige Ctenanthe ihre schöne Blattzeichnung verliert, steht die Pflanze zu dunkel. Rollen sich die Blätter von den Seiten her ein, werden gleichzeitig die Blattspitzen braun, ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig. Sprühen Sie häufiger. Ebenfalls eine Folge von zu trockener Luft sind Spinnmilben. Versuchen Sie zunächst, die Tiere mit Wasser abzuspülen. Das nützt aber nichts, wenn Sie nicht gleichzeitig die Umweltbedingungen ändern. Vorkommen können auch Thripse, etwa 2 mm lange, schwarzweiß gemusterte Insekten. Auch hier können Sie es zunächst mit Abduschen versuchen. Erst wenn das nicht hilft, sollten Sie zu Pflanzenschutzmitteln greifen.

Extratipp

Bei der Ctenanthe wachsen die Wurzeln in die Breite. Nehmen Sie deshalb breitere Töpfe oder sogar flache Schalen.

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