Dracaena Drachenbaum, Drazäne

Drachenbaum, Drazäne

Pflanzenfamilie

Dracaenaceae (Drachenbaumgewächse)

Allgemein

Er gehört mit zu den beliebtesten Grünpflanzen. Wen wundert es: Drachenbäume sind nicht nur sehr dekorativ, sondern auch robust und pflegeleicht. Mithin die idealen Anfängerpflanzen. Drachenbäume werden meist als 30-40 cm hohe Jungpflanzen gekauft. Im Zimmer können die Pflanzen dann bis zu 2 m groß werden. Wenn Sie übrigens gerade einen Urlaub auf den Kanarischen Inseln planen, dann können Sie dort den echten Drachenbaum als riesigen Baum bewundem - bis zu 18 m hoch. Drachenbäume gedeihen auch ausgezeichnet in Hydrokultur. Oft werden sie mit anderen Pflanzen in größeren Schalen zusammengepflanzt.

Arten

Es gibt so viele unterschiedliche Drachenbäume - man mag kaum glauben, dass sie alle zur gleichen Gattung gehören: solche mit breiten Blättern, mit ganz schmalen, mit und ohne Stamm, mit Streifen in den Blättern in den Farben Grün, Silber, Grau, Weiß oder Rosa. Beim Kauf sollten Sie immer auf den botanischen Namen achten, denn nicht alle Arten werden gleich gepflegt. Am einfachsten zu behandeln ist Dracaena fragrans, der breite, überhängende Blätter hat. Am meisten Schatten verträgt Dracaena marginata. Eine höhere Luftfeuchtigkeit brauchen Dracaena sanderiana und D. surculosa. Diese beiden, außerdem D. draco, sollten im Winter auch kühler stehen, bei Temperaturen von etwa 12 Grad.

Standort

Für die meisten Drachenbaum-Arten ist ein heller bis halbschattiger Platz gut geeignet. Er kann auch ein wenig vom Fenster entfernt sein und sollte normale Raumtemperatur haben. Pralle Sonne und Zugluft verträgt der Drachenbaum nicht. Einige müssen im Winter etwas kühler stehen (siehe unter der Rubrik "Arten"); die meisten können aber im Wohnzimmer überwintern.

Pflege

Den Sommer über wird normal gegossen, im Winter etwas sparsamer. Aber lassen Sie auch dann den Wurzelballen nie austrocknen. Von März bis August wird etwa alle zwei Wochen gedüngt. Arten, die eine höhere Luftfeuchtigkeit brauchen, müssen Sie öfter ansprühen. Umgetopft wird etwa alle zwei Jahre, in nicht zu große Töpfe mit gutem Wasserabzug.

Vermehrung

Einige Arten kann man durch Samen vermehren, andere durch Stecklinge, Abmoosen oder durch Stammabschnitte. Alle Arten der Vermehrung aber erfordern etwas Geduld.

Krankheiten und Schädlinge

Sind Pflege oder Standort falsch, können Spinnmilben, Läuse und Thripse auftreten. Dann sollten Sie nicht nur die Tiere bekämpfen, sondern auch die Ursache des Befalls ändern. Braune Blattspitzen sind ein Zeichen für zu trockene Luft. Wenn eine bunte Art ihre schöne Blattzeichnung verliert, steht sie zu dunkel. Braune Stippen auf den Blättern können ein Zeichen für zu viel Dünger, aber auch für zu wenig oder zu unregelmäßiges Gießen sein. Wenn im Winter Blätter fallen, überprüfen Sie, ob der Drachenbaum nicht vielleicht zu kühl steht oder zu dunkel steht.

Extratipp

Der Drachenbaum wird oft mit der Keulenlilie (Cordyline) verwechselt. Endgültige Sicherheit, um welche Pflanze es sich handelt, bekommen Sie beim Umtopfen. Die Keulenlilie hat weiße, der Drachenbaum dagegen leicht gelbliche Wurzeln.

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