Fatshedera lizei Efeuaralie

Efeuaralie

Pflanzenfamilie

Araliaceae (Araliengewächse)

Allgemein

Diese Pflanze ist eine Kreuzung aus Zimmeraralie und Efeu. Vom einen hat sie die Blattform, vom anderen den kletternden Wuchs. Die Efeuaralie ist eine noch relativ junge Pflanze. Im Jahre 1912 war es, als Züchter in Frankreich aus Efeu und Zimmeraralie eine neue Kreuzung entstehen ließen. Die Stengel sind bei jungen Pflanzen rostfarbig behaart. Die Blätter ähneln von der Form her der Zimmeraralie, sind aber härter und kleiner, etwa 15 cm lang. Während eine Aralie immer buschig wächst, können die Triebe der Efeuaralie recht lang werden. Dann müssen sie, weil sie nur schwach verholzt sind, gestützt werden. Gelegentlich bekommt eine Efeuaralie im Spätsommer grüne Blüten, die in Trauben zusammenstehen. Sie erinnern an Efeublüten.

Arten

Es gibt nur eine aus der Kreuzung entstandene Art: Fatshedera lizei. Davon allerdings kennt man eine grüne Sorte und eine bunt gescheckte, die Sorte "Variegata". Wie bei den meisten Pflanzen braucht auch bei dieser die bunte Sorte etwas mehr Wärme und Licht.

Standort

Der ideale Standort für eine Efeuaralie ist der gleiche wie für die Zimmeraralie. Sie soll nicht im prallen Sonnenlicht stehen, sondern lieber an einem halbschattigen Platz. Sogar ein Stück vom Fenster entfernt gedeihen zumindest die grünen Sorten noch ausgezeichnet. Die panaschierten brauchen etwas mehr Helligkeit. Frische Luft tut der Pflanze ausgesprochen gut. Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann gönnen Sie ihr einen Sommeraufenthalt auf dem Balkon. Besonders temperaturempfindlich ist die Efeuaralie nicht. Zwar liegt die ideale Überwinterungstemperatur bei etwa 10 Grad (bei der buntblättrigen Sorte bei mindestens 12 Grad); sie kann aber auch das ganze Jahr im Wohnzimmer stehenbleiben. Allerdings sollte die Pflanze im Winter nicht zu dicht neben der Heizung stehen. Außerdem muss sie dann öfter angesprüht werden.

Pflege

Was die Pflege betrifft, so zählt die Efeuaralie zu den einfachen Pflanzen, gut geeignet für Zimmergärtner ohne viel Erfahrung. Gegossen wird am besten nach der Daumen-Prüfmethode: Geben Sie der Pflanze, vor allem im Sommer, reichlich Wasser. Überprüfen Sie in den folgenden Tagen mit dem Finger die Erdfeuchtigkeit. Erst wenn die Erde anfängt trocken zu werden, ist der nächste Guss fällig. Sollte die Pflanze - bedingt durch falsches Gießen - einige Blätter verlieren, ist das auch noch keine Katastrophe: Sie erholt sich in den meisten Fällen rasch wieder. An sehr warmen Tagen tut es der Pflanze gut, wenn sie übersprüht wird. Das gleiche gilt, wenn sie im geheizten Zimmer überwintert.

Von April bis Ende August wird dem Gießwasser einmal pro Woche Flüssigdünger zugegeben. Im März werden die Pflanzen umgetopft: jüngere in jedem Jahr, ältere alle drei bis vier Jahre. Junge Pflanzen haben die Angewohnheit, gerade und unverzweigt zur Decke zu schießen. Wenn Sie die Pflanze mehrmals stutzen, bilden sich auch Seitentriebe.

Vermehrung

Von März bis Juni etwa können Sie von den jungen Trieben die Spitzen als Stecklinge abschneiden. Entfernen Sie das unterste Blattpaar, und halbieren Sie die restlichen Blätter, um die Verdunstungsfläche zu vermindern. In ein Erde-Sand-Gemisch stecken und bei etwa 18-20 Grad aufstellen.

Krankheiten und Schädlinge

Die Efeuaralie ist empfindlich, was das Gießen angeht. Wird zu wenig gegossen, wirft sie die Blätter ab, zu viel Wasser verträgt sie auch nicht. Auch bei Zugluft oder an einem zu warmen Platz können Blätter fallen. Spinnmilben und Blattläuse sind die Folge von zu warmer Überwinterung.

Extratipp

Efeuaralien gedeihen sehr gut in Hydrokultur. Allerdings schießen sie rasch in die Höhe - und können dann bei nicht allzu schweren Töpfen leicht Übergewicht bekommen. Halten Sie die Pflanze deshalb durch Entspitzen niedriger.

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