Cocos nucifera Kokospalme

Kokospalme

Pflanzenfamilie

Arecaceae (Arecapalmen)

Allgemein

Echte Kokospalmen, aus einer Kokosnuss gezogen, tauchten Anfang der achtziger Jahre erstmals in den Geschäften auf. Ausgewachsene Kokospalmen sind gigantisch, vor allem, wenn man sie an den tropischen Stränden sieht: bis zu 30 m hoch, mit einem dicken Elefantenfuß. Zwölf Monate dauert es in der Natur, bis die Früchte ausgereift sind. Es dauert recht lange, bis der Same darin keimt. Im Laufe der Zeit zwängt sich der Keim dann an einem Ende der Frucht durch die harte Schale und wächst langsam in die Höhe. Solche angetriebenen Kokosnusssämlinge kann man meist kaufen. Richten Sie sich allerdings darauf ein, dass einer Kokospalme im Zimmer kein ewiges Leben beschieden ist. Meist wächst sie zwei, drei Jahre recht gut und geht dann plötzlich - ohne erkennbaren Grund - ein. In einem Gewächshaus mit feuchtwarmer Luft hält sie länger durch.

Arten

Es gibt nur eine: Cocos nucifera. Wo ihre ursprüngliche Heimat ist, lässt sich heute nicht mehr genau feststellen. Inzwischen ist die Pflanze überaqll in den Tropenzu Hause.

Standort

Die Kokospalme braucht das ganze Jahr über einen warmen Platz. Auch im Winter sollten die Temperaturen nicht unter 18 Grad fallen. Die Luftfeuchtigkeit muss sehr hoch sein, etwa. 70-80 Prozent. D.h. Sie müssen täglich sprühen, sonst zeigen sich bald braune Blattspitzen. Obwohl sie von den Sonnenstränden stammt, bevorzugt sie bei uns eher einen leicht schattigen Platz ohne pralle Mittagssonne.

Pflege

Gießen Sie von Mai bis September reichlich - aber ertränken Sie die Palme nicht. Ab Oktober wird etwas weniger gegossen. Düngen müssen Sie im Frühjahr und Sommer mit Flüssigdünger, etwa alle 14 Tage. Wenn Ihre Kokospalme mehrere Jahre lang lebt, sollte sie alle zwei Jahre umgetopft werden. Die halbe Nuss sollte dabei aus der Erde schauen, damit im Topf genug Platz für die Wurzeln ist.

Vermehrung

Sie können einen Aussaatversuch mit einer Nuss aus dem Lebens-
mittelhandel machen. Die Erfolgschancen, dass diese wirklich keimt, sind aber gering. Versuchen Sie es so: Nuss mit heißem Wasser übergießen, in einer Schale ein paar Tage quellen lassen. Dann zur Hälfte in feuchten Blähton betten und möglichst warm stellen.

Krankheiten und Schädlinge

Im Großen und Ganzen sind Kokospalmen robust. Was immer wieder vorkommt, sind braune Blattspitzen: ein Zeichen für zu trockene Luft. Das Welken der unteren Blätter ist normal. Es kommt oft vor, dass eine gekaufte, angetriebene Kokosnuss im Zimmer nicht weiterwächst, weil es ihr nicht hell und warm genug ist. Dagegen kann man kaum etwas tun. Bei zu trockener Luft kommen auch Spinnmilben vor.

Extratipp

Wenn Sie Ihre Palme in eine dunkle Ecke stellen, müssen Sie fehlendes Tageslicht durch Kunstlicht ersetzen.

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