Primula Primel

Primel

Pflanzenfamilie

Primulaceae (Primelgewächse)

Allgemein

Ob drinnen auf der Fensterbank, draußen auf dem Balkon oder im Gartenbeet: Primeln sind im Frühjahr wegen ihrer leuchtend bunten Blüten sehr beliebt. Die Gattung der Primeln ist groß. Aber alle Verwandten können sich sehen lassen. Die meisten von ihnen werden nach der Blüte weggeworfen. Einige aber kann man weiter kultivieren. Allerdings blühen sie im zweiten Jahr oft nicht mehr so prächtig wie im ersten.

Arten

Als Topfpflanzen werden vor allem diese angeboten: Primula x kewensis, eine Kreuzung mit gelben Blütenquirlen, P. malacoides, die einjährige Fliederprimel, P. obconica, die Becherprimel, P. praenitens, die Chinesenprimel und P. vulgaris, die Kissenprimel.

Standort

Hell, aber nicht zu sonnig soll er sein. Für alle Primeln gilt: Je kühler sie stehen, desto länger hält die Blüte an. Nur Becherprimel und Chinesenprimel vertragen etwas mehr Wärme als die anderen.

Pflege

Primeln lieben es zwar feucht, vertragen aber keine stauende Nässe. Gießen Sie vorsichtig, immer mit entkalktem Wasser. Durch ganz schwache Düngergaben (1/4 der üblichen Konzentration) wird die Blütezeit verlängert. Umgetopft werden mehrjährige Pflanzen nach der Blüte oder im Herbst. Dazu können Sie normale Blumenerde nehmen.

Vermehrung

Wer im Frühjahr blühende Primeln haben möchte, muss im Juni aussäen - aber den Samen dabei nicht abdecken! Die Sämlinge müssen sehr kühl, aber hell überwintern.

Krankheiten und Schädlinge

Haben Primeln ohne erklärbaren Grund gelbe Blätter, ist meist das Wasser daran schuld. Es muss immer entkalkt werden. Zeigen sich zwischen den feinen Blattadern zuerst weißgelbe, später braune Stippen, kann zu kaltes Gießwasser oder eine zu starke Temperaturänderung schuld sein. Schließlich gibt es einen Pilz, der eine besondere Vorliebe für Primeln hat. Zunächst sind ockergelbe Blattflecken zu sehen, die sich später braun verfärben. Der Fleckenrand ist immer gelb; auf den Blattunterseiten bildet sich an diesen Stellen ein weißer Schimmelrasen. Befallene Pflanzen sollten Sie entsorgen.

Extratipp

Winterharte Primeln wie die Kissenprimeln kann man nach der Blüte in den Garten setzen. Dort treiben sie an geeignetem Standort im nächsten Frühjahr neu aus.

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