Astern: na los, Ihr Spätzünder!

Astern fiebern dem Spätsommer entgegen – und wir fiebern mit. Denn ab August übernehmen bunte Astern das Regiment im Blumenbeet und setzen Farbtupfer bis Ende Oktober. Infos & Pflanztipps.
Astern im Herbst

Astern: ihre Grundfarbe ist violett, es gibt aber auch weiße, rosane oder rote Astern.

In diesem Artikel
Astern: Stauden fürs Blumenbeet
Sommerastern ab Juli
Astern: Farbenprächtige Sorten
Astern: Pflanztipps
Herbstastern: Tipps
Astern im Haus

Astern: Stauden fürs Blumenbeet

Astern gehören zu den Korbblütlern. Die winterharten Stauden erfreuen den Gartenbesitzer mehrere Jahre lang. 

Bekannt sind die Astern mit Krausköpfen: Die Blüten sind prall gefüllt und pomponförmig aufgeplustert. Wie ein Knopfauge verschwindet darin das für Astern typische helle Zentrum. Doch es gibt auch filigrane Blütenköpfe wie zum Beispiel bei der Waldaster.

Reizvolle Partner für Astern sind Gräser, die den Pflanzen etwas von ihrer steifen Haltung nehmen. Rutenhirse (Panicum virgatum) etwa ist perfekt zu den kniehoch wachsenden Berg- und Kissen-Astern. Reitgras (Calamagrostis) umspielt mit seinen langen Wedeln sogar diejenigen Astern, die deutlich höher werden.

Sommerastern ab Juli

Callistephus, der wissenschaftliche Name der Sommer-Aster, wird mit die “Schön-Gekrönte” übersetzt. Sommer-Astern eröffnen im Juli den Blütenreigen. In einer Vielzahl von Formen als Topf- und Schnittblumen stillen Astern die Lust auf kräftige Farben, die im Verlauf der heißen Zeit im Garten rar geworden sind. Für lange Blütenlust im Beet sollten unbedingt die vitalen, mehrjährigen Astern dazukommen, die der Staudengärtner anbietet.

Astern: na los, Ihr Spätzünder!

Astern: ein sonniger Schopf schmückt den purpur-violetten Blütenkranz der kleinen Kissenaster 'Kassel'.

Astern: Farbenprächtige Sorten

Dank neuer Züchtungen leuchtet Sternkraut, wie Berg-, Kissen-, Myrten-, Raublatt- und Glattblatt-Astern (Aster novi-belgii) früher genannt wurden, nicht nur geheimnisvoll violett, sondern auch in fröhlichen Pink-, Rosa- und Weißtönen.

Astern: Pflanztipps

Haben Astern einen Standort, der sie ausreichend mit Feuchtigkeit und Sonnenlicht versorgt, entwickeln sie sich von Sommer zu Sommer zu stattlicheren Pflanzen. Nach einigen Jahren jedoch beginnen die Wurzelstöcke der Astern häufig von innen kahl zu werden. Dann müssen diese nach der Blüte ausge­graben, in Stücke geteilt und wieder ins Beet gepflanzt werden, damit die Astern das Highlight des Herbstes bleiben.

 

Astern: na los, Ihr Spätzünder!

Blütengruß mit Astern: struppige Sommer-Astern werden von Johanniskrautzweigen (Hypericum) und ihren kahlköpfigen Beeren umschwärmt.

Herbstastern: Tipps

Die hohen Herbstastern (Aster novae-angliae) und die niedrigen Kissenastern (Aster dumosus) wachsen kompakter und standfester, wenn sie in den ersten Wochen nach dem Austreiben gestutzt werden. Es genügt, die oberen 3 - 5 cm der Triebe einzukürzen. Die Astern blühen dann aber etwa 2 - 3 Wochen später. Sind die Horste alt und groß, sollte man die Astern teilen. Sonst kann es zur so genannten Asternwelke, einer Pilzerkrankung, kommen.

Astern im Haus

Zu den bunten Astern harmonieren farbenprächtige Dahlien, grüner Hopfen und rote Hagebutten in Herbststräußen sehr gut. 

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