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Frühlingsstrauß aus Lilien, Tulpen und Zierquitte

Bunte Blüten von Lilien und Tulpen und dazu frische Zweige der Zierquitte - arrangiert mit Luft und Liebe.
In einer schlichten Vase kommen die Blüten am besten zur Geltung.

Lilien, Tulpen und Zierquitte: Ein Lächeln von draußen

Bald versteckt der Osterhase wieder seine bemalten Eier im Garten. Dort sind sie zwischen frischen Halmen und Frühlingsblumen bestens getarnt.

Aber auch drinnen könnte er ein perfektes Versteck finden – etwa in unserem Strauß aus Lilien, Tulpen und Zierquitte. Inmitten der eiförmigen Tulpenblüten in Rosarot und Creme und der grünen Stängel und Blätter würden die kleinen, bunten Dinger kaum auffallen.

Zum Strauß gehören: Lilien, Tulpen und Zierquitte. (von links nach rechts).

Tulpen bekommt man jetzt in allen Farben. Eine rote und eine gelbe Sorte schaffen Kontraste in der Vase. Dennoch wirkt die Kombination der Farben ruhig und harmonisch, denn sie sind nicht in Reinform ausgeprägt. Ihr Weißanteil dämpft die Kontrastwirkung. Die Lilien setzen, sparsam verwendet, edle Akzente, und ihr Farbverlauf verbindet die Farbtöne der Tulpen. Zusammen mit knospenden Zweigen der Zierquitte locker in eine hohe Vase gesteckt, sieht der Strauß luftig und natürlich aus – als wäre er gerade draußen gepflückt worden. Achten Sie darauf, dass sich die Zweige der Zierquitte nur wenig kreuzen, sonst sieht das Ganze schnell verworren aus. Der Platz auf der rustikalen Holzbank und die Baststangen betonen zusätzlich den natürlichen Charakter des Straußes.

Tipp: Stecken Sie Ihre Nase mal tief in eine Lilienblüte und schauen Sie dann in den Spiegel: Orangegelb leuchtet es Ihnen aus Ihrem Gesicht entgegen. Was auf der Haut keinen Schaden anrichtet, hinterlässt auf Kleidern hartnäckige Flecke, die auch die beste Reinigung nicht entfernen kann. Liliensträuße müssen deshalb nicht tabu sein. Man zwickt einfach mit einer Pinzette die einzelnen Staubbeutel knapp am Stiel weg.

Fotos:  Anke Schütz