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Herbststrauß aus Sonnenblumen, Hortensien und Gräsern

Bei diesem Strauß ist es wie auf einer Prominentenparty: Wer zuletzt kommt, sichert sich den Starauftritt.
Spätzünder in der Vase: Sonnenblumen, Hortensien und Gräser.
Spätzünder in der Vase: Sonnenblumen, Hortensien und Gräser.

Sonnenblumen, Hortensien und Gräser: Nachzügler – die neuen Wilden

Spätblüher sind eitel. Erst wenn die Kollegen im Garten längst vertrocknet sind und das Blumenangebot auf dem Wochen­markt schrumpft, entfalten sie sich in all ihrer Pracht. Zugegeben, ganz dumm ist das nicht. Denn so spielen Sonnenblumen, Hortensien und Gräser gegen Sommer­ende die Glanzrollen in den schönsten Vasen.

Zu unserem Strauß gehören (von links nach rechts): Dill, Disteln, Gartenhortensie, Herbstaster, Gräser, Sonnenblumen und Statizen.
Zu unserem Strauß gehören (von links nach rechts): Dill, Disteln, Gartenhortensie, Herbstaster, Gräser, Sonnenblumen und Statizen.

Den tragenden Part bekamen hier die Sonnenblumen – allerdings als Nachwuchsstars, also in einer kleinblütigen Version. Ihr Orange­gelb leuchtet besonders kräftig, wenn man im Strauß kleine, komplementäre Farbpunkte untermischt, in diesem Fall die violette Herbstaster. Cremeweiße Hortensien und Statizen bringen Frische in die Farbpalette.

Gräser, Dill und blassblaue Disteln umspielen die Blüten von Sonnenblumen und Hortensien. Um den natürlichen Effekt zu verstärken, steckt man den Strauß am besten büschelweise in die Vase. Und weil Spätblüher gern lange angeschaut werden möchten, hält man ihre Blütenstängel nach dem Anschneiden zehn Sekunden in kochendes Wasser – wer schön sein will, muss eben leiden.

Tipp: Entfernen Sie bei Sonnenblumen die unteren Blätter, schneiden Sie die Stiele schräg an und stellen Sie sie in eine Vase mit frischem, warmem Wasser, in dem ein Frischhaltemittel gelöst ist.

Fotos: Konstantin Eulenburg