Pfingstrosen: Schätze aus Fernost

Farben, Formen, Duft: Pfingstrosen, auch Päonien genannt, sind im Mai und Juni die absoluten Blütenstars – und dennoch keine zickigen Diven.

Sind Pfingstrosen essbar? Nein, aber Pfingstrosen sind so köstlich anzusehen, dass ihre Züchter ins Schwärmen geraten: “Manche Blüten wirken wie aus zartem Baiser, andere wie schwerer Rotwein und einige wie aus Milch und Honig geschaffen”, heißt es zum Beispiel auf der Seite des hessischen Staudengärtners Klose über die Pfingstrosen.

Pfingstrosen: Schätze aus Fernost
Pfingstrosen wie Paeonia lactiflora 'Do Tell' begeistern mit riesigen Blüten.

Edel-Pfingstrosen kommen aus China

Milch und Honig – das trifft besonders auf die Chinesischen Edel-Pfingstrosen zu: Paeonia lactiflora, was so viel wie “die Milchblütige” heißt. Von ihr, der feinen asiatischen Schwester unserer heimischen Bauernpfingstrose (Paeonia officinalis), ist hier hauptsächlich die Rede. In China werden Pfingstrosen bereits seit Jahrtausenden verehrt, begehrt und gezüchtet. Uns Europäer machen Edel-Pfingsrosen erst seit gut 200 Jahren glücklich. Ihre großen und teils dicht gefüllten Blüten, die sich von Ende Mai bis Mitte Juni öffnen, schimmern zwischen Milchweiß, Rosa und Purpurrot, und viele Sorten duften betörend nach Honig oder Zitrone.

Pfingstrosen: Schätze aus Fernost
Pfingstrosen werden im Beet 80-100 cm hoch.

In der Vase zeigen Pfingstrosen Durchhaltevermögen. Der ideale Zeitpunkt fürs Abschneiden ist erreicht, wenn die Knospen einem leichten Druck zwischen Daumen und Zeigefinger nachgeben, groß und durchgefärbt sind. Kleine und grüne Knospen öffnen sich nur selten.

Pfingstrosen: Schätze aus Fernost
Pfingstrosen blühen in Weiß, Rot, Rosa und vielen Mischfarben.

Pfingstrosen: praktische Tipps

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