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Ranunkeln (Ranunculus asiaticus)

Ranunkeln sind Frühjahrsblüher mit dem Zeug zum absoluten Vasen-Star! Die Zwiebelblumen wachsen im Garten und werden immer dann ins Haus geholt, wenn Ihnen gerade nach satten Farben zumute ist. Denn Schnitt-Ranunkeln gibt es bereits im Februar.
Nicht völlig aufgeblühte Ranunkeln erinnern an Pfingstrosen - und laden ein zu einer Zeitreise in den Frühsommer.

Ranunkeln werden zwischen 20 und 40 cm hoch stammen aus dem östlichen Mittelmeergebiet und dem Nahen Osten, wo sie auf wasserdurchlässigem Böden wachsen. Ranunkeln blühen in Gelb, Weiß, Orange, Rot und in vielen, vielen Zwischentönen.

Blüten im Rüschen-Look: Ranunkeln.

Ranunkeln hatten im 18. und 19. Jahrhundert fast den gleichen Stellenwert wie Tulpen, sind dann aber etwas in Vergessenheit geraten. Heute sind Ranunkeln für eine gelungene Frühlingsdeko so gut wie unentbehrlich.

Ranunkeln: Pflege
Ranunkeln hassen nichts mehr als Staunässe und brauchen unbedingt einen durchlässigen Boden im hellen Halbschatten. Ist der Boden feucht, kommen Ranunkeln auch mit voller Sonne klar. Nach der Blüte darf der Boden zwischen den Wassergaben auch ruhig einmal austrocknen. Ranunkeln sind nicht zuverlässig winterhart, ihre Rhizomknollen werden besser im Keller überwintert.

Ranunkeln: Deko-Tipp
Die Ranunkel ist der Star in der Vase und gesellt sich dort gerne zu anderen Blumen. Wie wäre es mit einem Strauß mit Ranunkeln, Perlhyazinthen, Anemonen, Zitronenmelisse und edler Phalaenopsis? So ein Strauß ist wie die Liebe selbst: zauberhaft, fröhlich und unheimlich charmant. Oder wie wär’s mit einem Rendevous von Ranunkeln und Stabkerzen? Das ungewöhnliche Team einfach zusammen in ein mit Wasser gefülltes Glas (Kerze vorher fixieren) und dann in eine kurze Papiertüte stellen.