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Rosen: Diven ohne Starallüren

Rosen sind die Stars im Garten und haben geradezu etwas Magisches. Ob kletternde Rosen, bodendeckende Rosen, duftende Rosen oder Edelrosen - da findet jeder seinen Favoriten.

Für Beete sind Rosen mit ihren verschiedenen Höhen und Wuchsformen einfach unentbehrlich, es gibt für so gut wie jeden Verwendungszweck geeignete Sorten. Rosen vertragen sich prima untereinander, lassen sich aber auch hervorragend mit anderen Pflanzen kombinieren – vor allem mit Stauden. Mit Frauenmantel und Rittersporn als Begleiter für Rosen liegen Sie immer goldrichtig. Aber probieren Sie mal neue Kombinationen aus, zum Beispiel mit ein bis zwei weißen Bodendeckerrosen und dazu Purpurklee und violette Hornveilchen.

Rosen wie die 'Thomas Graham' dürfen in keinem Garten fehlen.

Allerdings wollen Rosen von ihren Begleitern nicht zu sehr bedrängt werden. Werden sie von ähnlich hohen Stauden eng umgarnt, trocknet ihr Laub nach einem Regen nur langsam ab und wird daher anfällig gegen über Pilzkrankheiten. Auch Bodendecker, die dichte Teppiche bilden, sollten Abstand waren und nicht ins Wurzelwerk der Rosen wuchern.

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Rosen schneiden
Sorgen Sie dafür, dass Rosen üppig blühen und nicht aus der Form wachsen.

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Kletterrosen für jeden Garten

Sie legen Blütenkaskaden über Rosenbögen und Pergolen, wachsen in alte Obstbäume hinein und überziehen Mauern mit einem Blütenmeer. Für Rosen, die nach oben wachsen, ist in jedem Garten Platz.

Kletterrosen haben in jedem Garten Platz.

Bei der Wahl der geeigneten Kletterrose sind nicht nur Blütenfarbe und -form wichtig, auch ihre Wuchskraft ist entscheidend. Die klassischen Kletterrosen – auch Klimber genannt – erreichen überschaubare Höhen von zwei bis vier Metern. Klimber klettern nicht wirklich, sondern haken sich mit ihren Stacheln an den Rankhilfen fest. Diese Rosen sollten unbedingt remontieren, also wiederholt blühen, und ihre Blüten sollten bei Regen nicht gleich zusammenfallen. Wer intensive Farben mag, wird an ‘Rosanna’ oder ‘Aloha’ viel Freude haben.

Kletterrosen haben in jedem Garten Platz.

Das Zeug zu echten Himmelsstürmern haben viele Ramblerosen. Ihre Triebe sind lang und biegsam. Ein Paradebeispiel ist ‘Bobby James’: Sie erreicht mühelos Höhen bis zu acht Metern. Solche Riesen brauchen jedoch eine kräftige Stütze oder standfeste Bäume, in dem sie sich austoben können.

Rosen im Topf

Wer verzichtet schon gerne auf Rosen, weil der Garten zu klein ist oder man gar keinen hat? Mit Zwergrosen kommen Rosenfreunde auf Balkon und Terrasse auch auf ihre Kosten. Diese Rosen erreichen Höhen bis maximal 50 cm, wachsen schön buschig und blühen unermüdlich. Zum Erfolg trägt bereits die richtige Wahl des Gefäßes bei, das mindestens 40 cm hoch sein soll, da Rosen Tiefwurzler sind. Damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann, empfiehlt sie eine Dränageschicht aus Blähton.

Übrigens: Rosenzwerge kommen auch im Garten groß raus. Mit ‘Pepita’, ‘Charmant’ und ihren Schwestern entstehen zauberhafte Beeteinfassungen.

Auch Rosen müssen zum TÜV

Achten Sie beim Kauf von Rosen auf das ADR-Label, das den Rosen besondere Widerstandskraft gegenüber Krankheiten bescheinigt. ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung und ist ein TÜV für Rosen – und wohl der härteste der Welt! Die Probanten müssen sich an 11 verschiedenen Standorten drei Jahre lang bewähren und dabei nicht nur eine gute Figur machen und lange blühen, sondern auch gänzlich ohne Gift auskommen. Und das schaffen nur die Besten der Besten!

Feiern wir ihn, solange er noch da ist: eine glühende Hommage an den Sommer.