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Winterstrauß aus Primeln, Anemonen und Ranunkeln

Kalt draußen? Egal: Primeln setzen einfach ihre gelben Mützen auf und spielen in diesem Strauß jetzt schon mal Frühling.
Primeln, Anemonen und Ranunkeln in fröhlicher Runde.
Primeln, Anemonen und Ranunkeln in fröhlicher Runde.

Primeln, Anemonen und Ranunkeln: Sonnenaufgang in der Vase

Zugegeben, Primeln leuchten so sonnig, dass sich sofort die ersten Frühlingsgefühle einstellen, wenn sie aus dem Boden brechen – weshalb die Botaniker sie eben Primula nannten, winziger Erstling. Dabei gebührt diese Ehre eigentlich den Schneeglöckchen und Winterlingen, die bereits Wochen früher das nasse Grau auflockern. Tja, Pech für die blassen Blüten: Auch wir räumen den sonnigen Blumen die Mitte des Straußes ein, der ganz auf Frühling getrimmt ist.

Zu unserem Strauß gehören: Mutterkraut, Primeln, Traubenheide, Ranunkeln und Anemonen (von links nach rechts).
Zu unserem Strauß gehören: Mutterkraut, Primeln, Traubenheide, Ranunkeln und Anemonen (von links nach rechts).

Zu dicken Tuffs gebunden, werden sie von cremefarbenen Anemonen umgarnt, den großen Schwestern wilder Busch­windröschen. Dazu kommen kamillenähnliches Mutterkraut und Ranunkeln, die sich wie Rosenknospen plustern. Und das Grün der Traubenheide (Leucothoe) macht den Strauß so frisch, dass der Winter uns nur noch wie Schnee von gestern vorkommt.

Tipp: An kühlen Standorten hält sich der Strauß noch länger.

Fotos: Heike Schröder