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Winterstrauß aus Protea, Nelken und Eucharis

Zum Fest ein Hauch von Ferne: traditionelles Nelkenrot, grünweiße Exoten.
Edler Kontrast: Protea, Nelken und Eucharis.

So kommt die Stimmung auf: Protea, Nelken und Eucharis

Schön weihnachtlich sieht das Arran­gement aus, vor allem wegen der Schale aus altem Bauernsilber, dem seidenen Tuch und der edel wirkenden Kombination von roten, grünen und weißen Pflanzen. Auf den ersten Blick eine richtig traditionelle Dekoration, in der die roten Nelken, die gerade ihr florales Comeback feiern, die Hauptrolle spielen. Wohltuend konventionell also.


Doch auf den zweiten Blick entdeckt man die südafrikani­sche Protea und die weißen Herzkelche (Eucharis), elegante, intensiv duftende Südamerikanerinnen, die ausschauen wie tropische Narzissen mit leichtem Orchi­deentouch. Diese Exoten geben dem Strauß die ungewöhnliche Note, den kleinen Bruch, der ihn zu etwas Besonderem macht.

Zu unserem Winterstrauß gehören: Protea, Ilex-Zweige, Nelken und Eucharis (von links nach rechts).

Für frisches Grün sorgen die glänzenden dornigen Blätter der Ilex. Die Stechpalme, die sowohl als Busch wie auch als Baum vorkommt und bis zu fünf
Meter hoch werden kann, sie zeigt sich hier ganz schlicht ohne ihre roten kugeligen Früchte. Auch die weißen Exoten wirken allein durch ihre weiße Farbe eher zurückhaltend: Keine hat den Anspruch, dem weih­nachtlich glühenden Nelkenrot in die Quere zu kommen. Sie wollen ihm nur schmeicheln.

Tipp: Silberschale und Seidentuch sind eine perfekte Kulisse für die Nelken und ihre exotischen Freundinnen. Die Protea ist in der Vase sehr lange haltbar und auch als Trockenblume erhältlich.

Fotos: Anke Schütz