Zimmerpflanzen Schnelle Hilfe bei kleinen Weh-Wehchen

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Wo kommen bloß die Schädlinge auf einmal her, fragt man sich meist, wenn plötzlich Spinnmilben oder Schildläuse an der Pflanze saugen. Eine häufige Antwort heißt Blumenladen. Denn wer seine auserwählte Pflanze schon im Geschäft genau unter die Lupe nimmt, entdeckt oft dort schon Wollläuse oder Spinnmilben unter den Blättern und sollte die Pflanze dann stehen lassen.

Schädlinge

Daher gilt auch bei Pflanzen: Wehret den Anfängen! Untersuchen Sie ab und zu die Pflanzen auf Krankheitssymptome und besonders die jungen Pflanzenteile und Blattunterseiten auf Schädlinge. Denn oft vermehren sie sich unbemerkt auf einzelnen Pflanzen und überschwemmen von dort die ganze Wohnung. Deformierte Blätter und verfärbte Blätter sind ein Hinweis auf Schädlinge.
Gegen Woll- und Schildläuse haben sich Mittel auf Ölbasis bewährt, Spinnmilben hassen hohe Luftfeuchtigkeit und werden bei hartnäckigem Befall in der Spüle gründlich abgeduscht und bei hartnäckigem Befall mit Mitteln aus dem Fachhandel bekämpft.
Manchmal umschwirren kleine Insekten den Blumentopf wie ein Bienenschwarm. Das sind Trauermücken. Diese fühlen sich besonders wohl, wenn die Blumenerde feucht ist. Aufgehängte Gelbtafeln fangen die lästigen Tiere weg. Damit man auch die im Boden befindlichen Larven los wird,lässt man die Erde abtrocknen und bedeckt sie dann mit einer Sandschicht.
Saugen Thripse an den Blättern, rückt man ihnen am besten mit Neem, einem biologischem Präparat, auf die Pelle. Gegen Schildläuse haben sich Präparate auf Mineralölbasis bewährt.

Die häufigsten Pflegefehler und wie sie verhindert werden

In den meisten Fällen sind es Pflegefehler oder ungünstige Standorte, die eine Pflanze schwächen. Anschließend haben Schädlingen und Krankheiten leichtes Spiel.
In unseren Breitengraden werfen Laubbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihr Laub ab. Das machen auch tropische Zimmerpflanzen, jedoch verlieren sie nicht alle Blätter auf einmal, sondern über das ganze Jahr verteilt. Etwas Laubfall ist also kein Grund zur Sorge.
Werden die Blattspitzen dagegen trocken und braun, ist das ein Anzeichen für zu trockene Luft. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten, die Luft zu befeuchten: Zum einen kann man die Pflanzen regelmäßig mit einem Wasserzerstäuber besprühen und ihnen so tropische Witterung vorgaukeln, zum anderen kann man die Untersetzter mit Wasser füllen. Damit die Pflanze dabei keine nassen Füße bekommt, stellt man den Pflanzentopf auf Kies oder Blähton. Das Wasser verdunstet und steigert die Luftfeuchte in unmittelbarer Pflanzennähe.

Hell oder dunkel?

- Rücken Sie alle Pflanzen möglichst dicht ans Fenster, damit sie viel Licht abbekommen. Gardinen sollten den Lichteinfall nicht behindern.
- Haben Ihre Fenster nur Einfachverglasung, achten Sie darauf, dass keine Blätter an die Scheibe stoßen. Sie können in eiskalten Nächten erfrieren.

Kalt oder warm?

- Steinfensterbänke oder auch Fußböden aus Stein sind ideale Kältebrücken! Wenn Pflanzen darauf stehen müssen, legen Sie Styropor oder Teppichboden unter den Topf.
- Pflanzen bekommen zwar keine Erkältung, vertragen aber dennoch keine Zugluft.

Trocken oder nass?

- Gehen Sie sparsam mit dem Wasser um und gießen Sie Ihre Pflanzen nur in Maßen. Vor jeder weiteren Wassergabe muss die Erde angetrocknet sein.
- Der Winter ist für die meisten Pflanzen keine Wachstums-, sondern eine Ruhezeit, in der die Pflanzen nicht gedüngt werden wollen.
- Wenn Sie dann noch die Pflanzen wöchentlich auf Schädlinge kontrollieren und welke Blätter entfernen, sind die Pflanzen bestens versorgt!

Die regelmäßigen Arbeiten

Düngen: Nur während der Wachstumszeit von März bis Oktober. Am besten alle 14 Tage mit Flüssigdünger.
Umtopfen: Im Frühjahr zu Beginn der Wachstumszeit, wenn sich die ersten jungen Triebspitzen zeigen.
Transport: Mit Untersetzern oder Übertöpfen mit Rollen.

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