Gartenarbeit - für mehr Freude am Garten

Hier finden Sie alles, was Sie schon immer über Gartenarbeit wissen wollten oder sollten: Insidertricks von Profis zur rechten Zeit. Wir erinnern Sie an die vielen Kleinigkeiten, die Sie zum erfolgreichen Pflanzenfreund machen und verraten, wie Sie dabei Rücken und Gelenke schonen.
Ob Winter oder Sommer, von “gartenfrei” kann nur jemand reden, der nicht gärtnert. Pflanzen Säen, Schneiden, Gießen und Genießen – im Sommer läuft die Gartenarbeit natürlich auf vollen Touren. Aber auch im Winter wachsen die allerschönsten Blüten treiben – nämlich im Kopf. Denn so beginnen schließlich alle ehrgeizigen Pläne. Wir stellen uns vor, wie unser Garten im nächsten Sommer zu ganz großer Form auflaufen wird, mit Pflanzungen voller aparter Farbtöne und ungewöhnlicher Sorten. Außerdem werden im Winter die Geräte gepflegt.
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Gartenarbeit: Haltung bewahren

Gartenarbeit ist eine ungemein befriedigende und faszinierende Beschäftigung. Gärtnern kann aber auch anstrengend und ermüdend sein. Denn hat uns erst einmal das Gartenfieber gepackt, nehmen wir keinerlei Rücksicht mehr auf unseren Körper. Beim Versuch, unsere Beete in Form zu bringen und Zweige abzuschneiden, vollführen wir wahre akrobatische Kunststücke. Leider endet der Gartentag dann allzu oft mit Rückenschmerzen, einem verspannten Nacken oder gar einem Hexenschuss. Gehen Sie mit Ihrem Körper genauso umsichtig und liebevoll um wie mit Ihren Pflanzen. Je körperbewusster Sie gärtnern, desto größer ist die Freude am grünen Hobby.
Gartenarbeit - für mehr Freude am Garten
Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen: beim Hochheben von Lasten den Rücken gerade lassen und die Kraft zum Aufstehen aus den Beinen nehmen. Foto: Kramp & Gölling

Gartenarbeiten: auf die Länge kommt es an

Gartenarbeit hält fit, aber nur mit ergonomischen Geräten halten Sie monotone Arbeiten lange durch, ohne die Lust an der Gartenarbeit zu verlieren oder ständig vom zwickenden Rücken oder schmerzenden Armen zu Pausen gezwungen zu werden.
Ganz wichtig ist die richtige Stiellänge von Geräten. Denn zu kurze Stiele zwingen einen in völlig verdrehte, unnatürliche Körperhaltungen, zu lange Stiele machen Geräte wie z.B. Rechen oder ineffektiv, da sie im falschen Winkel auf den Boden treffen. Achten Sie schon beim Kauf auf die Stiellänge und machen Sie ruhig ein paar Trockenübungen, ob die Geräte auch gut in der Hand liegen.
Gartenarbeit - für mehr Freude am Garten
Spatenstiele gehen Ihnen optimalerweise bis zum Bauch. Es gibt auch Spaten mit Teleskopstiel, die sich unterschiedlichen Körpergröße anpassen. Foto: Kramp & Gölling

Gartenarbeit: immer schön locker bleiben

Bei einseitiger Gartenarbeit freuen sich die Bandscheiben spätestens alle dreißig Minuten über einen Positionswechsel, denn Bandscheiben leben von der Bewegung. Das regt auch die Durchblutung an. Sinnvoll sind auch Dehn- und Lockerungsübungen, die man im Garten prima durchführen kann. Das mag witzig aussehen, ist aber sehr effektiv.
Gartenarbeit - für mehr Freude am Garten
Unterbrechen Sie die Gartenarbeit häufiger für einfache Übungen: "Nacken entspannen" (links) und "Recken und Strecken". Zeichnung: Susanne Thurn.

Den Nacken entspannen

Sobald Sie leichte Verspannungen im Nacken spüren, sollten Sie diese Übung zur Lockerung der Nackenmuskulatur durchführen. Legen Sie eine Hand oben auf den Hinterkopf und dehnen den Kopf sehr langsam und vorsichtig nach unten mit dem Kinn Richtung Brustbein, bis Sie im Nacken ein leichtes Ziehen verspüren.

Kräftig recken und strecken

Jäten, graben, pflanzen, schneiden – immer wieder tut es zwischendrin gut, den ganzen Körper zu strecken. Die Füße stehen hüftbreit auseinander. Strecken Sie erst den einen Arm immer höher und dann den anderen. Tun Sie so, als wollten Sie Äpfel pflücken. Die angenehme Dehnung reicht von der Taille bis in die Fingerspitzen.
Gartenarbeit - für mehr Freude am Garten
Übungen während der Gartenarbeit: "Knie dehnen" und "Schlenkerpuppe". Zeichnung: Susanne Thurn.

Muskeln rund ums Knie dehnen

So bleiben Ihre Knie schön beweglich. Suchen Sie mit einer Hand Halt. Die andere Hand fasst einen Fuß und zieht die Ferse Richtung Gesäß. Halten Sie die Dehnung ein paar Sekunden und wechseln Sie dann das Bein.

Die “Schlenkerpuppe”

Das entspannt den Rücken: Die Knie leicht beugen und dann den gesamten Oberkörper und Arme locker nach vorn überhängen lassen. Den Rücken dabei schön rund machen!
Text: Thomas Heß
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