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Gartenbeleuchtung: Tipps & Tricks

Strom und Feuchtigkeit vertragen sich nicht! Bei der Installation von Gartenbeleuchtungen sollte man daher Einiges beachten.

Gartenlampen sind zwar mit langen Kabeln ausgestattet, aber dennoch auf Steckdosen angewiesen. Sollen die Lampen mitten im Garten stehen, wird die Steckdose an der Terrasse zu weit weg sein – Sie kommen um einen Stromanschluss im Garten nicht herum. Ein Kabel kann man noch selber verlegen und anschließen, sind allerdings größere Projekte vorgesehen, sollten Sie nicht lange experimentieren und gleich Fachleute zu Hilfe holen.

Feuchtigkeit, Rasenmäher und Bodenbearbeitung: Strom ist eine mögliche Gefahrenquelle im Garten! Foto: T. Heß

Nicht alle Kabel sind für den Außendienst geeignet: Verwenden Sie im Garten grundsätzlich nur gummiummantelte Kabel, Stecker und Steckdosen, die extra für den Außeneinsatz vorgesehen sind, erkennbar am Aufdruck H05RR-F oder H07RN-F. Damit sich an unübersichtlichen Plätzen im Garten niemand kostenlos bedienen kann, nehmen Sie abschließbare Steckdosen. Stromkabel können im Garten zu einer gemeinen Stolperfalle werden, also verlegt man die Kabel am besten gleich unterirdisch.

Für den Garten gibt es im Handel spezielle Erdkabel, die man dann möglichst 40 Zentimeter tief, auf jeden Fall aber spatensicher verlegt. Suchen Sie sich möglichst Stellen aus, an denen nicht ständig gegraben werden muss. Es ist zudem gut, die Kabel zusätzlich in einem Kunststoffrohr zu verlegen. Für das Kabel schneiden Sie zum Beispiel mit einem alten Fuchsschwanz einen schmalen und entsprechend tiefen Kanal in den Boden.

Tipp: Vergraben Sie 20 Zentimeter über dem Kabel ein rot-weißes Absperrband. Sollten Sie vergessen, wo das Kabel liegt, erinnert das Band an das tiefer liegende Stromkabel.

Halogen-Leuchten: Dank ihrer Edelgasfüllung sind diese Leuchten sehr hell und weit streuend. Das macht sie ideal für Strahler, Wand- oder Einbauleuchten. Halogenleuchten lassen sich dimmen und in schneller Folge ein- und ausschalten – perfekt für Bewegungsmelder.
Energiespar-Leuchten: Energiesparleuchten sind im Prinzip aufgewickelte Neonröhren, die wenig Strom verbrauchen, aber ein Vorschaltgerät haben und damit die volle Leuchtkraft erst nach einigen Minuten erreichen. Die Leuchten eigenen sich daher für Lampen mit langen Betriebsintervallen wie Wand- oder Pollerleuchten, die den ganzen Abend lang leuchten sollen.

Text: Thomas Heß