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Gartenmöbel: Traumplätze im Garten

Gartenmöbel aus Holz, trendigem Flechtwerk oder in bunten Farben: Wir verraten worauf es beim Kauf ankommt und welche Gartenmöbel Wind und Wetter trotzen.

Gartenmöbel erweitern den Wohnraum nach draußen. Denn ob Liegen, Bänke oder gar komplette Outdoor-Sofagarnituren, die dank besonderer Materialien absolut wetterfest sind: Gartenmöbel werden immer bequemer, bunter und sind oft genauso schick wie Möbel für die Wohnung.

Auffällig ist In: Ob zarte Pastelltöne, leuchtendes Rot, Gelb oder Blau oder auch Farbkombinationen – moderne Gartenmöbel dürfen ruhig bunt und farbenfroh sein. Sie peppen den Garten auf und lassen sich sehr gut mit bunten Blumenbeeten in Szene setzen. Allein der persönliche Geschmack entscheidet!

Holzmöbel sind die Klassiker im Garten und passen zu jedem Gartenstil, sie sind robust und fassen sich angenehm an. Die Art des verwendeten Holzes bestimmt den Pflegeaufwand. Immer beliebter werden Kombinationen von Holz mit Alu oder auch Kunststoffgeflecht.

Gartenmöbel für romantische Landhausgärten: "Cornwall" von Garpa.
Gartenmöbel für romantische Landhausgärten: "Cornwall" von Garpa.

Oft werden Gartenmöbel aus robustem Teak, Robinie, Bangkirai, Red Meranti oder Eukalyptus angeboten. Diesen Harthölzern können Nässe, Sonne, Frost und große Temperaturschwankungen nichts anhaben, da die Natur dem Holz bereits einen eingebauten Schutz in Form von ätherischen Ölen verpasst hat. Trotzdem sollten Gartenmöbel aus Holz nicht ganzjährig der Witterung ausgesetzt sein und im Winter zumindest unter einem Überdach stehen.

Harthölzer kommen in der Regel aus den Tropen. Wer darauf verzichten möchte, wählt Gartenmöbel aus heimischen Hölzern wie Eiche, Lärche oder auch Douglasie, die man allerdings mit Holzschutzmitteln haltbar machen muss.

Das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC)
Das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC)

Wer sich für Gartenmöbel aus Tropenholz entscheidet, sollte darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und das Siegel des Forest Stewardship Council trägt. Dieses soll versichern, dass das Holz der Gartenmöbel aus nachhaltiger Produktion stammt und nicht aus illegalem Holzeinschlag in Regenwäldern.

>Gartenmöbel aus Kunststoff sind leicht, preiswert, praktisch, gut stapelbar und regenfest, aber oft auch ganz schön wackelig. Die Sonne kann die Möbel ausbleichen und mit der Zeit spröde machen. Stehen Plastikmöbel oft in der prallen Sonne, sind sie nur ein paar Jahre voll belastbar.

Gartenmöbel der Extraklasse: Dedon hat sogar ein Freiluft-Himmelbett im Angebot.
Gartenmöbel der Extraklasse: Dedon hat sogar ein Freiluft-Himmelbett im Angebot.

Bequem wie ein Sofa, edles Aussehen und dabei absolut wetterfest. Gartenmöbel aus hochwertigen Synthetikfasern wie Wittex machen die Terrasse zum vollwertigen Freiluftzimmer. Solche Möbel können auch ohne Sitzauflagen benutzt werden. Zur Reinigung werden solche Gartenmöbel einfach mit dem Schlauch abgespritzt und abgewischt. Sogar die Polster sind voll gartentauglich und müssen nicht bei jedem Regen ins Haus geholt werden.

Rattan-Möbel aus Rohr sind nichts für den Außenbereich, ihnen machen Wind und Wetter zu schaffen.

Gartenmöbel aus Eisen sind unverwüstlich und sehen romantisch aus, müssen allerdings unbedingt wetterfest lackiert sein, damit sie nicht rosten. Dieses Problem haben Gartenmöbel aus Edelstahl oder Alu nicht. Aber: Solche Gartenmöbel sind teuer und heizen sich in der Sonne auf, so dass Stühle und Liegen an heißen Tagen nur mit Sitzauflagen benutzt werden können.

Metall-Gartenmöbel sind oft mit Stoffgeflecht kombiniert, etwa an den Sitz- oder Liegeflächen. Achten Sie darauf, dass der Stoff fest verarbeitet ist.

Der Platz für Gartenmöbel liegt idealerweise geschütz und von Pflanzen eingerahmt.
Der Platz für Gartenmöbel liegt idealerweise geschütz und von Pflanzen eingerahmt.

Damit es auf einem Sitzplatz nicht eng wird, sollten Sie für Stühle pro Stück einen halben Quadratmeter Stellfläche ansetzen, plus etwa 30 cm als Zugabe, damit Sie die Stühle bei Bedarf bequem verschieben können. Gartentische sollten mindestens 1 m breit sein, sonst kann man sie nur als Beistelltisch benutzen.

Wo es eng wird, sind zusammenklappbare Gartenmöbel die bessere Wahl. Stühle sollten möglichst leicht sein und sich zum Verschieben gut fassen lassen.

Gartenmöbel haben ihren Preis, daher sollten Sie sich vorher gut überlegen, welche in Frage kommen:

1. Welcher Stil und damit welches Material passen zu einem?

2. Wie sollen die Gartenmöbel genutzt werden? Gerade bei Gartenstühlen kauft man oft zu viele, die dann nur ein paar Mal im Jahr genutzt werden.

3. Sind die Möbel gut verarbeitet? Stehen sie auch fest auf dem Boden? Probieren Sie Stabilität vor dem Kauf die Stabilität aus, denn sind Gartenmöbel schon in sich wackelig, lassen Sie diese lieber stehen.

4. Was oft vergessen wird, klären Sie vorher, ob im Winter ausreichend Stauraum für die Gartenmöbel und die Auflagen vorhanden ist.

Gartenmöbel gibt es oft als Modellreihen mit genau aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten, aus denen Sie sich dann Ihr Wunsch-Arrangement zusammenstellen können und es später beliebig erweitern können: zum Tisch gibt es gleich passenden Stühle und natürlich noch jede Menge Zubehör wie Sonnenschirme oder Ähnliches.

Für Balkone oder kleine Terrassen sind klappbare Gartenmöbel überaus praktisch, denn sie machen sich nach Gebrauch schön klein. Schwere oder sogar fest installierte Gartenmöbel wie Bänke aus Metall oder Stein sind perfekt für Ihren Lieblingsplatz am Teich oder im Schatten eines großen Baumes. Bei solchen Gartenmöbeln sind passende Sitzauflagen besonders wichtig, da die Möbel schon mal Algen ansetzen.

Gartenmöbel mit Selbstreinigung: Die Modellreihe "Magnus" von Kettler ist mit "nanoclean" behandelt, der ihnen einen Lotus-Effekt verleiht.
Gartenmöbel mit Selbstreinigung: Die Modellreihe "Magnus" von Kettler ist mit "nanoclean" behandelt, der ihnen einen Lotus-Effekt verleiht.

Teak gehört zu den wertvollsten Hölzern, aus denen Gartenmöbel sein können. Das Holz ist extrem wetterfest und wurde früher auch zum Bau von Schiffsdecks genommen. Teak hat von Natur aus einen eingebauten Holzschutz in Form von ätherischen Ölen. Deshalb können Gartenmöbel aus Teak auch ganzjährig draußen bleiben und müssen nur einmal im Frühjahr mit Seife und warmem Wasser abgewaschen werden. Nur wer die mit der Zeit entstehende silbergraue Patina nicht mag, kann mit speziellen Pflegeölen den braunen Zustand wieder herstellen.

Gartenmöbel aus Aluminium und Gartenmöbel aus Wittex sind so wie Gartenmöbel aus Kunststoff schon zufrieden, wenn Sie diese ab und zu mit einem Tuch, Seife und warmem Wasser von anhaftendem Schmutz  befreien. Gartenmöbel aus Eisen werden auch nur warm abgewaschen, Lackschäden müssen allerdings abgeschliffen und nachlackiert werden.

Und das Beste zum Schluss: Es gibt sogar selbstreinigende Gartenmöbel. Das sind Gartenmöbel, die mit einer Substanz namens Nanoclean behandelt sind (z.B. die Sitzgruppe “Riva” von Kettler). Für diesen Stoff stand die Lotusblume mit dem bekannten Lotuseffekt Pate. Dadurch bekommen die Gartenmöbel eine spezielle Oberflächenstruktur, die Wassertropfen einfach abperlen und dabei anhaftenden Schmutz mit sich nehmen lässt.

Text: Thomas Heß