Pflegetipps für Gartenzäune

Damit ein Zaun jahrelang hält, kommt es auf die richtige Pflege an. Denn Wind und Wetter nagen an jedem Zaun, besonders wenn dieser aus Holz ist.

Zäune aus Metall oder Kunststoff werden einfach mit dem Hochdruckreiniger abgewaschen, um Algen zu entfernen.

Mögliche Lackschäden an Metallzäunen sollten Sie unbedingt abschleifen und nachlackieren, sonst rosten die Stellen. Metallzäune haben ein großes Eigengewicht. Deswegen sollten sie auch gut im Boden verankert werden. Das gilt besonders für die Zaunpfähle, die ein Gartentor halten.

Pflegetipps für Gartenzäune
Metallzäune brauchen ab und zu einen neuen Anstrich. Tipp: Die 2in1 Rostschutz-Grundierung von Alpina verhindert Rostbildung unter dem Lack.

Zaunpflege auf die Schnelle

Zäune aus Holz:

- Kein Holzelement darf Erdkontakt haben.
- Zäune etwa alle zwei bis drei Jahre streichen.
- Algen vor dem Steichen abspritzen, Pflanzen vom Zaun wegbiegen.
- Bis zum Trocknen des Holzschutzes darf es nicht regnen, sonst war die Arbeit umsonst.
- Lasuren erhalten die Holzmaserung, Lacke bilden eine deckende Schicht.

Zäune aus Eisen:

- Algen mit dem Hochdruckreiniger abspritzen.
- Entfernen Sie alle Äste, die am Zaun scheuern können. An solchen Stellen geht der Lack ab und das Metall rostet.
- Vor dem Lackieren den alten Anstrich anschleifen.

 

Wenn man von Zaunpflege spricht, sind in der Regel Holzzäune gemeint, die mit der richtigen Pflege jahrelang halten.

Pflegetipps für Gartenzäune
An abgeschrägten Zaunlatten fließt Regenwasser schnell ab, das Holz fault nicht.

Holzschutz durch richtigen Aufbau

Damit Holzzäune lange halten, dürfen weder ihre Pfähle, noch die Zaunlatten direkten Kontakt zum Boden haben. Rasche Fäulnis wäre sonst die Folge, sogar wenn das Holz zuvor mit Schutzlasur behandelt wurde. Zaunpfähle stecken daher am besten in Metallschuhen, die vor dem Erdboden schützen. Die Enden der Zaunlatten und auch der Pfähle sollten immer angeschrägt sein, damit Regenwasser rasch abfließen kann und sich nicht sammelt. Solche Stellen wären prädestiniert für Fäulnis! Für Zaunpfähle gibt es spezielle Schutzkappen, die die Haltbarkeit der Pfähle deutlich erhöhen. Holzzäune sind in der Regel ab Werk druckimprägniert und nehmen ihre alte Farbe wieder an, wenn man sie mit Holzschutzölen streicht.

Holzschutz mit Lack und Lasur

Ob Zäune aus Holz oder Metall, alle paar Jahre sollte man zum Pinsel greifen. Wobei Holzzäune meist pflegeintensiver sind. Lacke, Lasuren oder Rostschutz bringen nicht nur Farbe ins Spiel. Erneuert man den Anstrich in regelmäßigen Abständen, bietet er Schutz vor Witterungseinflüssen. So wird Holz nicht so schnell grau und anfällig für Schimmelpilze, und Metall setzt keinen Rost an.

Pflegetipps für Gartenzäune
Wenn Holzzäune lange halten sollen, dürfen die Elemente den Boden nicht berühren.

Lacke bilden eine dicke Deckschicht und schützen den Zaun nur oberflächlich, haben durch ihre satte Farbe aber einen hohen Dekowert. Lasuren dringen ins Holz ein und halten es atmungsaktiv. Lasuren betonen die Maserung des Holzes, sind aber nicht so farbintensiv.

Holzlack kann mit der Zeit abplatzen, dann liegt das ungeschützte Holz offen und ist der Witterung ausgesetzt. Holzlack sollte daher erneuert werden, wenn sich erste Risse zeigen. Bei Lasuren kann das nicht passieren.

Gartenpforte nicht vergessen

Eine Gartenpforte wird mehrmals am Tag geöffnet und geschlossen. Bei Wind fällt sie häufig von selbst ins Schloss. Da lohnt es sich, einen soliden Türdrücker anzubringen, der diesen Belastungen auch standhält. Am besten einen abschließbaren.

Blumenstrauß der Woche