Magazin: Gärtnern nach Feng Shui Grundlagen der Harmonielehre

Was nun Harmonie erzeugt oder Unruhe stiftet, wird im Feng Shui aus uralten Beobachtungen der Natur abgeleitet. "Feng" und "Shui" bedeutet übersetzt "Wind" und "Wasser". Dies steht für die Lehre der Chinesen, dass alle Dinge im Leben zwei Seiten haben. Sie nennen dies "Yin" und "Yang", das Positive und das Negative, das Weibliche und das Männliche.
Da die beiden Pole stets in einer Spannung stehen, sich fördern oder hemmen, pulsiert zwischen ihnen ein ständiger Energiefluss, den die Chinesen "Chi" nennen.
Fließen diese Energieströme ruhig und harmonisch, ist die Lebensenergie, das Chi, groß. Dann ist auch der Mensch voller Kraft, zuversichtlich und gesund. Fließt die Energie zu schnell, wird sie abgelenkt oder stagniert der Fluss, wird sie zu schlechtem Cha.
Mit den Mitteln des Fengshui möchte man nun gute Energien (das Chi) und schlechte (das Cha) in Einklang bringen. Das ist im Prinzip nichts anderes als eine Akupunktur für den Garten, um die positiven Energien zu aktivieren. Nur anstelle von Nadeln nimmt man die gestalterischen Elemente des Feng Shui.
Übertragen auf den Garten bedeutet dies, dass man durch eine bewusste Auswahl von Formen und Farben die Zonen im Garten gestaltet. So wird erreicht, dass ein positives "Chi" fließen kann. Nach der Erfahrung der Asiaten überträgt sich diese positive Kraft dann auch auf das Leben des Gartenbesitzer.

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