Magazin: Erste Blüten im Garten Der Frühling ist zum Greifen nah

Jetzt bekennen Sie wieder Farbe: Aufgeweckte Pflanzen, die unverfroren ihre Blüten öffnen, während sich unsereins noch mit Mantel, Schal und Handschuhen gegen die Kälte wappnet.
Die Vorfreude auf warme und lichte Tage ist Ihnen gewiss, wenn Sie den Frühaufstehern Plätze einräumen, die vom Haus aus gut zu sehen sind. Nichts wirkt in der grauen Jahreszeit aufmunternder als ein Fenster mit Aussicht auf goldgelbe Blüten von Schneeglöckchen, Forsythie, Winterjasmin oder Leberblümchen. Je deutlicher sich die Pflanzen vom Hintergrund abheben, desto greifbarer scheint der Frühling zu sein.
Auch Gartenecken, die man im Winter täglich streift, sind ideale Standorte. Schneeheide, Buschwindröschen, Christrosen und Primeln verschönern in weißen, rosa und himmelblauen Tönen den Weg zum Briefkasten oder zur Garage. Und direkt an der Haustür lässt man sich vom Duft des Seidelbasts oder der Scheinhasel begrüßen! Hübsch untermalt werden die Blütengehölze durch zierliche Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse, die selbst eine Schneedecke nicht abschreckt, sich unter den lichten Ästen teppichartig auszubreiten. Wenn dann noch an der Hauswand der Winterjasmin aufblüht, sagt man dem Winter in Gedanken schnell adé!

Der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) und andere Wildarten gehören im Garten zu den ersten Vorfrühlingsboten. Sie blühen an sonnigen Plätzen oft schon im Februar. Die größeren Frühlingskrokusse (Crocus vernus) folgen dann im März und April. Auch ihre Blüten öffnen sich nur, wenn Sonnenschein sie erwärmt. Als Knospen trotzen sie oft wochenlang Schnee oder Regen, bis das Wetter endlich günstig für die Blüte ist.

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