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Magazin: Was tun mit dem Herbstlaub?Ab auf den Kompost!

Herbstlaub ist generell recht nährstoffarm, da sich die Pflanze im Herbst die wichtigsten Elemente aus dem Blattgrün noch schnell selber gesichert hat. Deswegen wird das Laub auch gelb. Aber trotzdem ergibt Laub eine gute Gartenerde, wenn man es auf dem Kompost mit stickstoffreichen Gartenabfällen wie Rasenschnitt mischt. Die Blätter einzelner Baumarten lassen sich unsterschiedlich gut kompostieren.


Eiche & Co

Die Blätter von Eiche, Kastanie, Platane, Pappel und Buchen und enthalten viel Gerbsäure und verrotten langsam oder verzögern die Rotte. Am besten zerkleinern Sie diese Blätter mit dem Rasenmäher und geben etwas Steinmehl hinzu, das die Säure in den Blättern neutralisiert. Außerdem vermischen Sie das Laub mit leicht kompostierbaren Küchenabfällen oder Staudenresten. Walnuss-Blätter enthalten Stoffe, die in größeren Mengen leicht giftig sind. Fallen größere Mengen vom Laub an, gibt man es in die Bio-Tonne.

Zweit-Komposthaufen

Droht der Komposthaufen aus allen Nähten zu platzen, schafft man schnell billigen Ersatz und biegt einfach ein Stück Hasendraht zu einem rundem Behälter zusammen, den man dann mit Laub fällen kann. Dieses wird dann im nächsten Jahr nach und nach zusammen mit dem dann wieder reichlich anfallenden Rasenschnitt kompostiert. Das gilt auch ideal für den Fall, dass man jetzt nicht ausreichend leicht kompostierbares Material zur Verfügung hat. Wer sich die Mühe ganz ersparen will, füllt das Laub in große Säcke und fährt es zu einer nahegelegenen Kompostieranlage (Infos erteilen die lokalen Behörden).