Pflanzendoktor: Diagnose Trauermücken

Schädling

trauermuecken
Um die Pflanzen schwirren Trauermücken. Meist sind die Insekten und ihre in der Erde wimmelnden Larven zwar sehr lästig, aber für die Pflanzen ungefährlich. Die kleinen, schwärzlichen Tiere treten überall dort auf, wo es Humus oder Torf gibt. Das erklärt ihre Vorliebe für Blumentöpfe.
Die Weibchen legen ihre Unmengen von Eiern in die humose, feuchte Erde. Dort entwickeln sich die bis zu 7 mm langen, durchsichtigen Larven mit charakteristischem schwarzen Kopf. Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, gelegentlich aber auch von den feinen Faserwurzeln. Die Larven verpuppen sich im Boden und verlassen als geflügelte Mücke den Pflanzentopf.

Maßnahmen

Mit Gelbtafeln über den Pflanzgefäßen lässt sich der Befall überwachen und die Mückenanzahl dezimieren. Die Larven fühlen sich nur in feuchter Umgebung wohl. Kultivieren Sie daher die Pflanzen trockener. Zur direkten Bekämpfung der Larven haben sich Nematoden (Steinernema feltiae) bewährt, die es im Gartenfachhandel gibt. Insektizide sind ebenfalls wirksam; ihr Einsatz ist im Haus jedoch zu überlegen.

Vorbeugung

Eine Sandauflage auf dem Substrat kann einem Befall vorbeugen.