Schritt für Schritt zum Profi Pflanzen vermehren

Geranie, Lavendel oder Storchschnabel: Hat man erstmal seine Lieblingspflanze gefunden, möchte man von ihr auch Nachwuchs haben. Kein Problem - hier die besten Wege.

Stecklinge

Wählen Sie kräftige Triebe aus und schneiden Sie die etwa 10 cm langen Stecklinge direkt unterhalb eines Blattknotens ab. Entfernen Sie die unteren Blätter, alle Blütenstiele und Knospen und stellen die frisch geschnittenen Stecklinge in ein mit Wasser gefülltes Glas. Wenn sich Wurzeln bilden, können sie in einen Topf mit Erde gesetzt werden. Die beste Zeit ist der Juli.

Samen

Ob Mohn, Akelei oder Schlafmützchen - viele Blumen liefern jede Menge Samen, den man leicht ernten und im nächsten Jahr in Aussaaterde säen kann. Nehmen Sie keinen Kompost, der ist viel zu nährstoffreich. Einige Stauden wie z.B. der Frauenmantel säen sich selbst aus. Die kleinen Sprösslinge können Sie ausgraben und verpflanzen.

Stauden teilen

Graben Sie die Stauden aus, am besten im Herbst. Taglilien, Katzenminze und Funkien teilt man mit dem Spaten, da ihr Wurzelwerk sehr fest ist. Wurzeln vom Storchschnabel sind so locker, dass Sie diese sogar man mit den Händen auseinander ziehen können.
Die meisten Beetstauden sollten alle 3-5 Jahre aufgenommen, geteilt und neu gepflanzt werden. Sonst blühen sie weniger, werden anfällig für Krankheiten. Die Pflanzenmitte stirbt ab, die Horste fallen auseinander. Nur Pfingstrosen, Funkien, Christ- und Lenzrosen werden lieber ungestört an einer Stelle uralt.

Basiswissen

Gartenmöbel pflegen
Clever gießen
Pflanzen vermehren
Düngen