Pflanzensitter So überstehen die Pflanzen die Urlaubszeit

Häufiges Gießen ist der Preis für die Freude am Topfgarten. Trockene Pflanzen sind ein gefundenes Fressen für Spinnmilben & Co. An heißen Tagen sollten Sie besonders durstige Pflanzen zweimal am Tag gießen. Wenn Sie mit dem Gießen nicht mehr nachkommen, sollten Sie über die Anschaffung eines automatischen Bewässerungssystems nachdenken. Damit sind auch Kurzurlaube kein Problem mehr!

Tröpfchen für Tröpfchen

Eine Tropf-Bewässerung macht das Schleppen der Gießkannen überflüssig, jeder Topf erhält eine genau vorgegebene Wasserration. Sie brauchen nur einen Außenwasserhahn oder eine Regentonne. Daran können Sie über einen Druckminderer zum Beispiel das "Micro-Drip-System" von Gardena (Foto) anschließen. Mit der Tropfrohr-Bewässerung (Gardena) können Sie sogar Sträucher und Hecken gießen oder die Rohre unter dem Rasen vergraben und diesen dann wie von Geisterhand bewässern. Neu ist eine Blumenkastenbewässerung von Gardena, bei dem das Wasser mit einer Pumpe aus einem Vorratsbehälter geholt wird und per Tropfschlauch zu den Pflanzen kommt. So lassen sich bis zu 36 Topfpflanzen versorgen.

Bewässerungscomputer

Hier regelt ein Bewässerungscomputer die Wassermenge. Die Geräte laufen mit Batterien (Gardena, Westfalia) oder auch mit Solarzellen ("C 1060 profi/solar"). Sie stellen ein, wann und wie lange Wasser fließen soll. Inzwischen gibt es auch Sensoren (Bewässerungsautomat "A 1020 Sensor" von Gardena), die die Bodenfeuchte messen und der Bewässerungsuhr genau sagen, wenn es trocken ist und die Pflanzen Wasser brauchen.

Wasserspendende Tonkegel

Der "Tropf-Blumat" von Weninger ist das ideale System, um dem unterschiedlichen Wasserbedarf der Pflanzen gerecht zu werden. Denn bei diesem Tonkegelsystem kommt der Wasser-Marsch-Befehl von der Pflanzenerde selbst: Sobald sie trocken ist, fließt automatisch mehr Wasser durch den porösen Tonkegel in die Erde. Diese Kegel sind innen hohl und durch einen Schlauch mit einem Wasserspeicher verbunden, sodass der Innenraum der Kegel voll Wasser ist. Durch den Ton fließt ständig Wasser in das Substrat. So entsteht ein Vakuum innerhalb des Kegels, durch das permanent Wasser über den Schlauch nachgesaugt wird. Allerdings verstopfen bei kalkhaltigem Wasser die Poren schnell und müssen dann gereinigt werden. Der "Tropf-Blumat" kommt ohne Pumpe aus.