Regenwasser Tipps

Regen fällt hier zu Lande genug. Bei einem Haus mit 75 m2 Grundfläche rauschen pro Jahr rund 38 000 Liter durch Regenrinne und Fallrohr. Viel zu schade für die Kanalisation! Denn im Garten kann es das teure Leitungswasser ersetzen.

Ab in die Tonne!

Immerhin braucht man für 100 m2 intensiv genutzter Fläche etwa 6000 Liter Gießwasser. Für 300 m2 mit Blumen- und Gemüsebeeten ist ein Tankvolumen von 1000 Liter keineswegs übertrieben. In Gebieten mit geringen Niederschlagsmengen im Sommer ist es sogar ratsam, mehr zu sammeln. So viel Volumen können Sie auch mit mehreren, miteinander verbundenen Tonnen erreichen. Die einfachste Lösung zum Sammeln von Wasser ist die Regentonne. Es gibt sie inzwischen in den verschiedensten Formen: Als rechteckige oder quadratische Tanks oder hohe und flache Säulen speichern sie bis zu 1000 Liter.
Schöner sind mit Folie ausgekleidete Holzfässer oder Kunststofftanks, die wie Findlinge oder Baumstämme aussehen. Entnommen wird das Wasser über einen Hahn, der knapp über dem Tankboden angebracht ist, oder über eine Pumpe. Im Winter bleiben oberirdische Regentonnen zum Schutz vor Frostschäden leer.
Über einen Fallrohrfilter kommt das Wasser in den Speicher. Er wird in das Regenfallrohr eingebaut und erfüllt drei Funktionen: Er reinigt das Regenwasser, leitet es in die Zisterne und sorgt dafür, dass es in die Kanalisation läuft, sobald der Tank voll ist.

Auch unter Tage sammeln

Größere Wassermengen sammelt man besser in einem Erdtank. Allerdings ist das Eingraben nur an einem Neubau unkompliziert, wenn ohnehin ein Bagger kommt. Später muss man dafür den Garten wieder aufgraben. Kunststofftanks kann man noch mit mehreren Personen tragen, für eine Betonzisterne ist schon ein Kran nötig. Um das Wasser zu entnehmen, braucht man dabei auf jeden Fall eine Pumpe.