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Rosen im November Jetzt ist Pflanzzeit: So wachsen Ihre Rosen sicher gut an

Jetzt steht dem Rosen-Liebhaber ein großes Sortiment an Rosen zur Verfügung. Dann beginnt die Pflanzzeit für alle Rosen und endet je nach Region, wenn der Boden gefroren ist. Leichte Nachtfröste sind dabei keine Gefahr.

Wurzelnackte Pflanzen stellt man zuvor 12 bis 24 Stunden in einen Eimer mit Wasser. Das Pflanzloch sollte so tief sein, dass die Wurzeln darin nicht gestaucht, geknickt oder gebogen werden. Bei der Herbstpflanzung werden nur die Teile an wurzelnackten Rosen entfernt, die verletzt oder angeknickt sind. Die Wurzelspitzen werden angeschnitten. Das Wurzelwerk bleibt wie es ist. Denn je mehr Altwurzelwerk vorhanden ist, desto zahlreicher bilden sich neue Faserwurzeln und umso besser wachsen die Rosen an. Achten Sie darauf, dass beim Pflanzen die Veredelungsstelle 5 cm unterhalb der Erdoberfläche liegt. Zum Auffüllen des Pflanzlochs kann die Erde mit abgelagertem Kompost verbessert werden. Die Erde danach andrücken, einen Gießrand formen und gut angießen. Nachdem das Wasser versickert ist, wird der Boden gelockert. Zum Schluss sollten die Rosen mit Erde angehäufelt werden, sodass nur die Triebspitzen herausschauen.

Der Schnitt der oberirdischen Triebe erfolgt erst im Frühjahr. Am besten, wenn die Forsythien blühen und es keinen Nachtfrost mehr gibt. Die Triebe werden dann auf eine Länge von 20 cm eingekürzt.

Besonders bewährte Rosen: Wer Hagebutten im Herbst ernten möchte, entscheidet sich meist für Wildrosen wie die Kartoffelrose Rosa rugosa. Diese blüht nur einmal pro Jahr und bildet danach Hagebutten. Bewährt hat sich die Beetrose 'Bonica 82', eine außerordentlich frostharte Sorte. Die aprikotfarbene Strauchrose Rosa moschata 'Buff Beauty' und die Malerrose 'Claude Monet' blühen ebenfalls mehrfach und bilden im Herbst Hagebutten. Außerdem duften beide.

Rosen im November