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Vermehrung im Januar Kaltkeimer - was jetzt ausgesät wird

Bärlauch, Lampionblume und Scheinmohn (Foto) sind Kaltkeimer, ebenso wie Christrosen, Schlüsselblumen oder Veilchen. Diese Pflanzen stammen meist aus kälteren Gebieten und haben eine dicke und harte Samenschale. Sie keimen nur dann, wenn ihr Samen etwa sechs Wochen lang in -4 bis +4 °C kalter, feuchter Erde gelegen hat.

Am besten sät man diese Kaltkeimer jetzt in mit Aussaaterde gefüllte Tontöpfe oder -Schalen aus. Wichtig ist, dass die Erde bis zur Keimung ständig feucht bleibt. Dazu gräbt man die Gefäße ins Beet ein oder stellt sie mit Folie umhüllt an einen schattigen Platz im Garten auf.

Wenn die ersten Keimblätter zu sehen sind, holt man sie an einen frostfreien, hellen Platz ins Frühbeet oder ans Kellerfenster und entfernt die Folie. Dort läßt man die Keimlinge dann zu kräftigen Jungpflanzen heranwachsen.

Die Jungpflanzen können im Frühjahr an den vorgesehenen Platz im Garten gepflanzt werden.

Vermehrung im Januar