Jeder Gartenweg braucht ein Ziel

Am Ende eines Gartenweges sollte immer ein besonderes Element platziert werden. Das kann eine Bank, eine Skulptur, ein Sitzplatz oder ein Wasserbecken sein. Begleiten Sie die Wege durch vertikale Elemente, etwa Torbögen, Laubengänge und Baumreihen, um Spannung und Neugier zu erzeugen. In kleinen Gärten wirken klare, gerade Wege großzügiger als geschwungene. Ein Weg wird reizvoll, wenn sich Teile davon erst nach und nach erschließen. So wechselt die Blickrichtung beim Gehen, das Auge wird auf Etappenziele gelenkt. Pflanzen als Blickpunkte unterstreichen den Verlauf. Die Pfeile in den Skizzen zeigen die jeweiligen Blickrichtungen an.

Baumgrößen als optische Täuschung

Gleich große Bäume wirken mit zunehmender Entfernung kleiner. Will man diesen Effekt noch steigern, verwendet man vorn größere Pflanzen als hinten. So erscheint die Strecke länger - und der Garten wirkt größer.

Freie Sicht vom Sitzplatz aus

Ein Sitzplatz ist gemütlich, wenn ihn ein Rahmen aus Pflanzen umgibt, die eine überschaubare Höhe haben. Sichtachsen in die Ferne, etwa auf das Haus, sollten frei bleiben.

Wege nicht stur geradeaus führen

Wege, die über längere Strecken immer nur stur geradeaus führen, sind meist eintönig. Bauen Sie einen Knick ein und setzen Sie dort einen Blickpunkt, etwa einen Solitärstrauch, der bestaunt werden kann, während man auf ihn zugeht.

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