Gartenwege planen: die Begrenzung

Der gleiche Weg, nur zu den Seiten hin unterschiedlich gestaltet: einmal flankieren ihn zwei hohen Hecken direkt am Rand, beim anderen Mal lockere Pflanzflächen zu beiden Seiten, die staffelartig aufgebaut sind. Am linken Beispiel sieht man, dass Mauern bzw. hohe Hecken starr und monoton wirken und den Weg optisch verengen. Ganz anders, wenn man statt dessen den Blick freigibt und Stauden, kleine Blütensträucher und Gehölze pflanzt, so dass zu jeder Jahreszeit etwas anderes attraktiv ist.



Skizzen: Margit Deml

Die Anordnung von Gehölzen im Garten

Wie sollen die Pflanzen zueinander stehen? Eine wichtige Entscheidung, denn die optische Wirkung ist immer vom Standort und der Beziehung zu anderen Pflanzen abhängig. Die Aufteilung im linken Beispiel 2:2 macht einen irritierenden und unklaren Eindruck, während ein Verhältnis von 1:3 wie in der rechten Illustration spannender ist und dabei locker und natürlich aussieht.



Skizzen: Margit Deml

Höhenstaffelung im Garten

Links sind Höhenverteilung und Silhouette langweilig und kühl, der Baum steht etwas verloren im Garten. Rechts dagegen ist die Szenerie abwechslungsreich, da der Baum einen schönen Rahmen aus kleinen Büsche, Stauden und Gräsern hat.



Skizzen: Margit Deml

Die Anordnung von Gehölzen im Garten

Die Anordnung eines Weges beeinflusst das gesamte Gartenbild. Ein Garten, der von einem Weg in zwei exakt gleiche Flächen geteilt wird, hat eine langweilige Ausstrahlung (oben links). Spannung wird erzeugt, wenn dieser Weg versetzt wird und das Verhältnis der Flächen sich in 1:3 verändert (oben rechts).



Der Wegverlauf spielt ebenfalls ein große Rolle. Nimmt er einen Zickzackkurs (unten links) entstehen verschieden große Flächen, die ganz unterschiedlich gestaltet werden können. Ein geschwungener Weg wirkt sanft und harmonisch, in seinen Verlauf passt ein Sitzplatz in Form eines Rondells (unten rechts) perfekt.



Skizzen: Margit Deml

Blumenstrauß der Woche