Zwergmispel (Cotonesater-Arten)

Bei laubabwerfenden Arten wie Cotoneaster franchetii kommen die Früchte ganz besonders gut zur Geltung.

  • Herkunft: Zahlreiche Arten aus Europa, Asien oder Afrika
  • Wuchs: Zwergsträucher, meist elegant überhängend; manche Arten auch bodendeckend
  • Standort: Sonnig bis halbschattig, gerne tiefgründige Böden. C. dammeri wächst so gut wie überall
  • Unbedingt Staunässe vermeiden
  • Als Rosengewächs ist Cotoneaster feuerbrandgefährdet

 

Vogelbeere (Sorbus aucuparia)

Die Vogelbeere oder auch Eberesche hat unzählige, leuchtende Einzelfrüchte, die in großen Trauben wachsen. Die Arnolds Eberesche (Sorbus arnoldiana 'Golden Wonder') hat leuchtend gelbe Früchte, die leicht orange überhaucht sind.

  • Herkunft: Europa
  • Wuchs: Bäume oder als mehrstämmige Sträucher
  • Standort: sonnig, keine Kalkböden
  • Keine besondere Pflege nötig
  • Vogelbeeren sind essbar und lassen sich z.B. zu Marmelade verarbeiten

 

Vogelbeeren-Besucher

Die Vogelbeeren machen ihrem Namen alle Ehre und dienen vielen Arten als Snack. Manchmal locken die Beeren sogar den Seidenschwanz an. Diese exotisch anmutenden Vögel kommen im Winter gelegentlich zu Tausenden aus den Weiten der Sibirischen Taiga und aus Nordskandinavien zu uns. Auch wenn die Vögel so auffällig sind, machen sie sich meistens erst durch ihren hohen, fein zwitschernden Ruf auf sich aufmerksam.

Stechpalme (Ilex)

Die roten Beeren bzw. botanisch korrekt die Steinfrüchte bleiben sehr lange an den Ästen hängen, so dass Sie den ganzen Winter etwas davon haben. Bei Stechpalmen gibt es männliche und weibliche Sorten. Weiblich und damit beerentragend ist z.B. Ilex aquifolium 'Alaska'.

  • Herkunft: Europa und Asien
  • Wuchs: Kompakte, pyramidenförmige Sträucher bis 5 m Höhe, Immergrün
  • Standort: schattige und geschützte Lagen
  • Keine besondere Pflege nötig
  • Die Früchte sind giftig

 

Liebesperlenstrauch (Callicarpa bodinieri)

Die Früchte sind ein echtes Highlight im winterlichen Garten und sehen mit ihrer intensiven Farbe fast schon künstlich aus. Sie sind aber dem Farbkasten von Mutter Natur entsprungen.

  • Herkunft: China
  • Wuchs: Strauch, aufrecht und sparrig verzweigt
  • Standort: Sonne oder Halbschatten
  • Kein besonderer Schnitt nötig, die Pflanzen blühen an zweijährigen Trieben
  • Wenn Sie mehrere Sträucher pflanzen, befruchten sich diese besser und es gibt mehr Früchte

 

Zierapfel (Malus-Arten)

Zieräpfel sind oft nur kirschengroß, doch sie hängen dicht an dicht an den Zweigen. Häufig schmücken sie die Pflanzen noch bis in den Winter hinein.

  • Herkunft: Europa, Asien oder Nordamerika
  • Wuchs: Baum, aufrecht, kegelförmig. Höhe bis 8 m, Breite 2-3 m.
  • Standort: sonnig
  • Zieräpfel sind sehr gut schnittverträglich und tragen am mehrjährigen Holz
  • Zieräpfel machen sich auch gut als Hecken

 

Wildrose (Rosa canina)

Nach einer üppigen Blüten begeistern Wildrosen im Herbst und Winter mit ihren intensiv leuchtenden Früchten.

  • Herkunft: Europa
  • Wuchs: Sträucher mit langen, bogig überhängenden Trieben
  • Standort: Sonne oder Halbschatten
  • Dehr robust, wuchernde Triebe beherzt zurückschneiden
  • Die Früchte enthalten sehr viel Vitamin C

 

Skimmie (Skimmia japonica)

Eine Zimmerpflanze mit Garantie für den grünen Daumen: Der Christusdorn ist absolut pflegeleicht! Farbige, monatelang haltbare Hochblätter fassen unscheinbare Blütchen ein und lassen diese anmutig und dekorativ aussehen.

  • Herkunft: Südostasien und Himalaja
  • Wuchs: Immergrüne Sträucher, die bei uns gut 1,5 m hoch werden
  • Standort: Schatten oder Halbschatten mit feuchten, humosen Böden
  • Braucht keine besondere Pflege, der Boden darf nur nicht ganz austrocknen
  • Setzen Sie immer männliche und weibliche Pflanzen zusammen

 

Klematis (Clematis-Hybriden)

Es muss nicht immer Farbe sein, um im tiefsten Winter die Aufmerksamkeit von Gartenfans auf sich zu ziehen: Die Früchte der Klematis sind außergewöhnliche Kunstwerke.

  • Herkunft: Südeuropa bis Westasien, Hybriden
  • Wuchs: Kletterpflanzen mit meterlangen Trieben
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Je nach Art wird Klematis zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschnitten
  • Der Fuß der Klematis sollte immer beschattet sein, z.B. durch Bodendecker

 

Blumenstrauß der Woche