
Sideboard "Oak Ligna" von Ethnicraft
Nach den ersten zwei Tagen, sechs Messehallen und hundert gesehenen Möbeln steht eines fest: Holz ist und bleibt das Lieblingsmaterial vieler Designer und Hersteller.
Haben wir in den letzten Jahren auf den Trendshows viele dunkle Hölzer gesehen – allen voran Nussbaum - finden wir heute auf der imm 2010 vorwiegend Möbel aus hellen Hölzern wie Eiche oder Buche. Und dabei stehen Massivholzmöbel im Mittelpunkt, Holzfuniere spielen in diesem Jahr nur eine kleine, bescheidene Nebenrolle. Und: Die Möbel sollen sichtbar machen, welche hochwertige handwerkliche Verarbeitungskunst in ihnen steckt.

Kommode von Voglauer
Begriffe wie Ursprünglichkeit und Authentizität sind die Schlüsselwörter heutigen Möbeldesigns. Und welches Material kann das besser vermitteln als Holz? Die Hersteller von Holzmöbeln versammeln sich in Halle 4. Und so weit das Auge reicht, sieht man sich von hellen Holzmöbeln umgeben. Die dunkle Lounge-Ära der letzten Jahren mit exotischen Hölzern wie Zebrano oder Wenge, gepaart mit der Farbe Schwarz, scheint (fast) vorbei zu sein. Die neuen Lieblingshölzer: Buche oder Eiche, gerne kombiniert mit Weiß.

Pendelleuchte "TR15" aus Birke von Tom Rossau
Und ursprünglich sollen sie aussehen: Für die Verarbeitung von Holztischen, Kommoden oder Schränken werden bewusst Hölzer mit Ästen und Rissen ausgewählt. Also genau das, was früher eher ein Abfallprodukt war, ist jetzt ein Zeichen von Authentizität und verleiht dem Möbel den gewollt naturbelassenen Touch.

Schrank aus Eiche von Ethnicraft
Daneben gibt es Holzmöbel, bei deren Anblick man meinen könnte, da hat ein Designer mit Hammer und Meißel das Möbel aus einem einzelnen Stück Holz “geschnitzt”. Oder Holzhocker, die aussehen wie gerade frisch aus dem Wald geholt.

Holzsessel von Riva 1920
Fazit: Auf der diesjährigen Möbelmesse kommt man an Holzmöbeln in allen möglichen Varianten nicht vorbei. Für uns Grund genug, uns diesem Thema demnächst auf livingathome.de intensiv zu widmen.
Lassen Sie sich überraschen …

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