Im Herbst habe ich ein aufblasbares Winterquartier für Kübelpflanzen aufgebaut, das zunächst einen guten Eindruck machte, dann aber doch etwas aus der Puste kam. Und jetzt herrscht dicke Luft im Haus!Der Winter ist wohl einfach zu lang für mein aufblasbares Winterquartier: Im Großen und Ganzen halten sich die Pflanzen gut, aber nur die robusten wie Oleander oder Avocado. Das Problem scheint weniger die Kälte zu sein, sondern Feuchtigkeit.

Die Pflanzen leben noch - mehr oder weniger
Obwohl einige Pflanzen deutliche Frostbeulen haben, so als sei die Temperatur in den bitterkalten Nächten doch schon mal unter den Gefrierpunkt gesunken. Die Topferde ist jedenfalls feucht, obwohl das letzte Gießen bestimmt 4 Wochen her ist. So lange die Temperatur im Haus bei 8 °C bleibt, ist feuchte Erde gar nicht so schlimm. Aber tiefere Temperaturen bedeuten dann puren Stress für die Wurzeln.

Feuchte Erde und kühle Temperaturen stressen die Pflanzen.
Die besonders empfindlichen, kleinwüchsigen Oleandersorten kämpfen mit kümmernden Triebspitzen, die anderen sehen aber sehr vital aus:

Oleander: Frische Blattfarbe trotz feuchter Erde
Die beiden Zierbananen kommen mit der Luft im Haus seht gut klar und haben immer noch frische, grüne Blattspitzen, die mit zunehmenden Temperaturen mit Sicherheit gleich weiter wachsen.
Der Enzianstrauch macht dagegen eine traurige Figur:

Neuaustrieb nach eiskalten Nächten.
Das Haus erfüllt seinen Zweck noch, aber nur gut, dass ich ihm keine wertvollen, empfindlichen Pflanzen wie meine ausgefallenen Brugmansia-Sorten anvertraut habe.

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