Frische, kalte Luft ist wunderbar. Zwei Dinge vorausgesetzt: erstens  muss es sich um trockene Luft handeln, denn kalte Luft, die feucht ist, ist furchtbar. Und zweitens muss es Zuhause kuschelig sein. Idealerweise trafen beide Dinge dieses Wochenende bei mir zu. So spazierte ich erst eine groĂe Runde mit meinen Hunden durch die Wiesen und WĂ€lder Hamburgs und kuschelte mich anschlieĂend mit warmen Decken und einer guten Tasse Tee aus das Sofa.
Allerdings hatte ich mich nicht fĂŒr irgendeinen Tee entschieden, sondern fĂŒr einen von KrĂ€uterReich Wegleit. Auf diesen wurde ich vor ein paar Tagen aufmerksam gemacht. Die herrlich intensiv riechende Verpackung hatte es mir, obwohl ich gar kein Teetrinker bin, schon angetan. Ich entschied mich â passend zum Wetter â fĂŒr die Mischung âWinterzauberâ, die aus Hagebutte, Fichtenspross, Kornblume, Ringelblume und RosenblĂŒten besteht. Herrlich!
Doch es war nicht nur der wunderbare Geschmack des Tees, der mich verzaubert hat, sondern die Geschichte dieses Tees. Die beginnt nĂ€mlich in der SĂŒdtiroler Bergwelt, genauer gesagt im Ultental in der Meraner Region. Dort lebt Familie Schwienbacher in einem SĂŒdtiroler Erbhof. Also einem Hof, der seit langer Zeit im Familienbesitz ist. Die Familie hat dort ein wunderbares Reich geschaffen und will in vielerlei Hinsicht den Menschen das GespĂŒr fĂŒr NatĂŒrlichkeit und UrsprĂŒnglichkeit wieder nĂ€her bringen.
Etwa mit dem Tee. Die dafĂŒr ausgesuchten KrĂ€uter und BlĂŒten stammen ausschlieĂlich vom hofeigenen Anbau und werden mit selbstgesammelten WildkrĂ€utern und WildblĂŒten ergĂ€nzt. Daher handelt es sich um Tee, der unter kontrolliert biologischen Kriterien hergestellt wird und das BIOLAND-Siegel trĂ€gt.
Wer sich davon selbst ein Bild machen will, der kann den KrĂ€uter- und Blumengarten der Familie persönlich besuchen. Vor Ort gibt es dann eine FĂŒhrung von einem Familienmitglied. Inklusive spannender Hintergrundgeschichten aus uraltem Wissen in Sachen natĂŒrlicher Gesundheit. Doch nicht nur die GĂ€rten der Familie sind sehenswert, auch die hofeigene Herstellung von Wolle, Leinen und Seide. Zum FĂ€rben werden nĂ€mlich nur natĂŒrliche Materialien wie BlĂŒten, BlĂ€tter, Rinden und Flechten benutzt.
Wer sich noch nĂ€her mit diesem Thema beschĂ€ftigen will, der sollte der Winterschule Ulten einen Besuch abstatten. Hier werden die traditionellen, handwerklichen Techniken des Alpenraums erklĂ€rt. GrĂŒnderin der Schule, die auch Workshops anbietet, ist Waltraud Schwienbacher.
Neben den tollen Teekreationen bietet KrĂ€uterReich Wegleit auch KrĂ€utersalz, Essig und Ăl an. Alle Produkte können vor Ort im Hofladen oder per E-Mailbestellung erworben werden.

Nach einem langen Samstags-Spaziergang an der kalten, frischen Luft machte ich es mir am Wochenende mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemĂŒtlich. Nicht mit irgendeinem Tee: Ich hatte mich fĂŒr den âWinterzauberâ von KrĂ€uterReich Wegleit entschieden. Die herrlich intensiv riechende Mischung hat es mir angetan – obwohl ich eigentlich gar kein Teetrinker bin.
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