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Kompaktkamera: kleiner Alleskönner

Klein, leicht und voller Technik: Eine digitale Kompaktkamera ist der ideale Begleiter für unterwegs und überrascht trotz der Mini-Maße oft mit einer erstaunlichen Bildqualität.

Was kann eine Kompaktkamera?

Eine Kompaktkamera ist klein, leicht und nicht selten in mehreren Farben erhältlich. Die Kompaktkamera hat meist einen 4- bis 5-fachen optischen Zoom und eine Auflösung zwischen 8 und 16 Megapixel. Das Objektiv einer Kompaktkamera ist fest mit dem Gehäuse verbunden und fährt beim Anschalten der Kamera automatisch aus dem Gehäuse.
Wer Billigangebote aus dem Supermarkt wahrnehmen will, sollte vor dem Kauf einer Kompaktkamera unbedingt darauf achten, dass das Objektiv möglichst von namhaften Herstellern kommt, der mit seinem Namen schließlich die Qualität garantiert. Auch ein 3 facher optischer Zoom ist nicht mehr zeitgemäß, ein bisschen mehr darf es auch bei preiswerten Kompaktkameras schon sein.

Bei einer Kompaktkamera müssen Sie nichts einstellen, Einstellungen wie Belichtungszeit und Blende können Sie getrost der Kamera überlassen.
Manche Modelle wie die Lumix DMC-SZ5 von Panasonic lassen sich mit einem Smartphone fernsteuern.

Manuelle Einstellungen sind nur bei anspruchsvolleren Modellen möglich, aber auch einer solchen Kompaktkamera stehen verschiedene Motivprogramme zur Verfügung, die Belichtungszeit und Blende automatisch an unterschiedliche Situationen anpassen, so dass Ihnen mit einer Kompaktkamera auch Bilder bei Dämmerung oder von sich schnell bewegenden Motiven gelingen.

Kompaktkamera: einfach Bedienung, kompakte Maße

Eine Kompaktkamera dreht auch kleine Videoclips – in HD oder sogar Full-HD-Qualität – und hat  in der Regel eine sehr gute Makro-Funktion, mit der man ganz dicht an ein Motiv herankommt.

So eignet sich eine gute Kompaktkamera auch als Makrokamera für ambitionierte Fotografen, die z.B. gerne Blumen aus der Nähe fotografieren und nicht jedesmal das Objektiv wechseln wollen.

Die Makrofunktion einer Kompaktkamera bringt auch Seerosenblüten ganz groß raus.

Das Display der Kompaktkamera ist meist auch der Sucher, mit dem die Motive anvisiert werden. Wenn die Kompaktkamera zusätzlich keinen optischen Sucher hat, sollte das Display eine gute Auflösung (mindestens 230.000 Pixel) haben, damit man auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch etwas erkennen kann.

Ein optischer Sucher an einer Kompaktkamera funktioniert auch bei grellem Licht und spart zudem wertvolle Akku-Laufzeit, da das Display nicht ständig aktiviert sein muss. Der Kompaktkamera-Markt ist hart umkämpft, weshalb sich die Hersteller mit immer wieder neuen Features von der Konkurrenz abzuheben versuchen. Die Liste der zusätzlichen Funktionen reicht von 3D-Aufnahmen über Panorama-Modi, Lächelerkennung und Beauty-Retusche bis hin zum eingebauten Projektor für den Foto-Abend.

Kompkatkamera mit eingebautem Mini-Projektor (Nikon S1000)

Für wen eignet sich eine Kompaktkamera?

Eine Kompaktkamera passt in jede Jackentasche und ist ideal für den Gelegenheitsfotografen, der sich nicht mit allzu viel Technik abgeben will und gerne spontane Bilder oder Schnappschüsse auf Reisen, Parties oder einfach mal zwischendurch machen will. Eine Kompaktkamera ist auch bestens für Städtetouren geeignet. Wer sich für eine Kompaktkamera entscheidet, darf in der Regel keine zu hohen Ansprüche an die Bildqualität und Flexibilität der Kamera stellen. Die Ausnahme sind High-End-Kompaktkameras wie die Modelle von Canon, Fuji oder Nikon.

Was kostet eine Kompaktkamera?

Eine einfache Kompaktkamera ist schon für unter 100 Euro zu haben, Spitzenmodelle mit Top-Ausstattung, großem Bildsensor und Funktionen wie Serienbild-Aufnahme oder das Aufnehmen von Belichtungsreihen kosten über 500 Euro und betreten damit schon das Terrain von Bridgekameras.

Text: Thomas Heß