Sie begegnen uns in der Bahn, im Café oder beim Spazieren im Park: Ebook Reader. Die elektronischen Bücher finden zunehmend neue Fans. Wir stellen aktuelle Modelle vor, erklären die Technik und geben Tipps für den Kauf.
Lange waren Ebook Reader ein Nischenprodukt: Nur wenige Leser waren vom ersten Moment den elektronischen Büchern verfallen. Hinzu kommt, dass viele Bücher-Fans lieber ein gedrucktes Buch in den Händen halten, als eine Text-Datei auf einen Reader zu laden. Inzwischen haben sich Ebooks mit ihren zugehörigen Readern jedoch zu einem beliebten Trend entwickelt. Den Durchbruch schaffte Amazon mit seinem “Kindle”: Das Gerät ist leicht, hat ein sehr lesefreundliches Display und einen Akku, der bis zu einem Monat hält, bevor er wieder geladen werden muss. Darüber hinaus können Tageszeitungen, ausgewählte Magazine und Internetseiten sowie Dokumente wie PDF-Dateien problemlos gelesen werden.
Ebook Reader: 10 aktuelle Modelle
Inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller von Ebook Readern. In unserer Fotostrecke stellen wir die zehn aktuellsten Modelle vor.
Ebook Reader: der ideale Begleiter
Einen großen Vorteil haben alle Ebook Reader gemein: Man hat alle seine Lieblingsbücher griffbereit auf einem einzigen Gerät. Je nach größe des Speichers können dies über 3.000 Titel sein. Theoretisch bräuchte man keine Bücher mehr ins Regal stellen, auf eine “echte” Büchersammlung möchten jedoch die wenigsten verzichten. Daher ist der Ebook Reader oft kein Buch-Ersatz, sondern viel mehr eine Ergänzung zu den geliebten Schmökern. Anders sieht es in Sachen Tagespresse aus: Wer ein Digital-Abo seiner Tageszeitung abschließt, kann meist schon am Vorabend die aktuelle Ausgabe auf den Reader laden. Dies spart lästigen Papiermüll und ermöglicht es, auch in vollen Bussen und Bahnen komfortabel zu lesen.

Der ideale Begleiter im Urlaub: Ebook Reader mit E-Ink-Display reflektieren kaum das Sonnenlicht. Foto: Amazon.
Wer für den Strandurlaub kein Buch mehr kaufen konnte, hat mit einem Ebook Reader die volle Auswahl. Über WLAN oder ein Mobilfunknetz kann man sich interessante Titel aussuchen und das digitale Buch herunterladen – meist sogar günstiger als gedruckt im Buchhandel.
Eine Akku-Ladung des Ebook Readers hält oft einen ganzen Monat. Dies liegt an der sparsamen E-Ink-Technologie. Dabei wird nur Strom verbraucht, wenn man das Gerät einschaltet oder eine Seite umblättert. So muss man sich keine Sorgen machen, wenn man das Ladegerät einmal vergessen hat.
Ebook Reader: brillanter Lesespaß

Acht einstellbare Schriftgrößen: der "Kindle" von Amazon.
Die meiste Ebook Reader verfügen über Displays mit so genannter E-Ink-Technologie: Sie enthalten spezielle Tinte, die mit Hilfe elektrischer Impulse Buchstaben oder Bilder bildet. Dabei wird tatsächlich nur dann Strom verbraucht, wenn die E-Ink-Teilchen neu angeordnet werden, also beim Umblättern einer Seite.
Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist das sehr lesefreundliche und ruhige Schriftbild. Die einzelnen Zeilen und Bilder wirken wie gedruckt und ermöglichen so ein überaus angenehmes Lesen. Individuell verstellbare Schriftgrößen sorgen zusätzlich für Lesekomfort. Einen Haken haben die E-Ink-Displays allerdings: Zum Lesen wird eine externe Lichtquelle benötigt, da die Ebook Reader mit E-Ink-System nicht beleuchtet sind.
Der Ebook Reader ist kein Tablet PC

Dank integriertem MP3-Player kann man während des Lesens die Lieblingsmusik hören. Foto: Sony.
Wer unterwegs auch im Internet surfen, E-Mails checken oder mit Freunden chatten möchte, sollte sich einen Tablet PC zulegen. Ebook Reader sind oft so konzipiert, dass man mit ihnen lediglich Bücher und Zeitungen lesen kann. Internetseiten können oft nur eingeschränkt aufgerufen werden. Einige Ebook Reader bieten jedoch auch eine MP3-Funktion zum Abspielen von Hörbüchern oder Lieblingsmusik.
Fotos: Sony, Amazon


























