Weihnachtsmärkte in Deutschland

Glühwein, Printen & Engelchen


Die schönste Freude ist die Vorfreude! So verkürzen uns jedes Jahr stimmungsvolle Weihnachtsmärkte die Wartezeit bis zum Fest. Wir stellen die schönsten und größten Weihnachtsmärkte in Deutschland vor.

Weihnachtsmärkte in Deutschland

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: Wir kaufen Geschenke, wärmen uns auf mit Glühwein und genießen das romantisch-besinnliche Flair. Von Nord nach Süd, von Ost nach West: Jede Stadt hat ihren Weihnachtsmarkt!


Weihnachtsmarkt in Hamburg
Im Norden
Hamburg bietet einen prachtvollen Weihnachtsmarkt, der sich in der Innenstadt über mehrere Straßen und Plätze erstreckt. Ein Rundgang über den Wehnachtsmarkt sollte auf dem Platz vor dem historischen Rathaus beginnen, die dortige Spielzeuggasse lässt besonders Kinderherzen höher schlagen. Die beste Aussicht beim Glühweintrinken genießt man am Jungfernstieg: Auf der Binnenalster steht ein funkelnder Weihnachtsbaum.
Die meisten Hamburger Weihnachtsmärkte beginnen am 23. November, viele bleiben bis zum 30. Dezember geöffnet.

Bremen verzaubert die Besucher gerade zur Weihnachtszeit mit seiner historischen Kulisse: Rathaus, Stadtmusikanten und die Roland-Statue sind umgeben von Lichterglanz und Bratapfelduft. An der Bremer Weserpromenade gibt es zudem den "Schlachte-Zauber". Holzfeuer und Fackeln umrahmen mittelalterliche Tavernen und traditionelle Handwerksbuden.
Schlendern kann man in Bremen vom 26. November bis 23. Dezember.

Rostock lädt zum größten Weihnachtsmarkt des Nordens ein. Im Herzen der Innenstadt erstrecken sich zwischen Kröpeliner Tor und Neuem Markt rund 250 Stände auf einer Länge von über drei Kilometern. Alljährlich lockt dieser Weihnachtsmarkt zehntausende Touristen aus Schweden und Dänemark an, die mit Fähren über die Ostsee nach Rostock kommen.
Geöffnet hat der Rostocker Weihnachtsmarkt vom 26. November bis zum 22. Dezember.

Lübeck begeistert mit historischem Flair: Auf dem schönen Rathausmarkt sind die Weihnachtsmarktbuden umringt von eindrucksvoller Architektur mit Giebeln und Türmchen. Auch in den Nebenstraßen der Altstadt findet man weitere Märkte wie etwa den Kunsthandwerkermarkt im mittelalterlichen Heiligen-Geist-Hospital.
Die beiden Weihnachtsmärkte in der Lübecker Innenstadt beginnen am 23. November und laufen bis zum 30. Dezember.



Nürnberger Christkindlesmarkt
Uli Kowatsch
Im Süden
Nürnberg lockt mit seinem berühmten Christkindlesmarkt jährlich rund zwei Millionen Besucher, der Weihnachtsmarkt gehört damit zu den bekanntesten auf der ganzen Welt und zu den ältesten Deutschlands. Eröffnet wird der stimmungsvolle Markt mit dem historischen Prolog zur Einweihung. Vorgetragen wird dieser vom Christkind, das dabei mit weiß-goldenem Gewand, langen blonden Locken und goldener Krone auf der Empore der Frauenkirche steht. Gewählt wird das Nürnberger Christkind alle zwei Jahre in mehreren Castingrunden - in diesem Jahr findet die Wahl statt.
Der Christkindlesmarkt erwartet seine zahlreichen Besucher vom 27. November bis zum 24. Dezember.

Stuttgart begeistert mit einem Märchenland: Schlittschuhbahn auf dem Schlossplatz, finnisches Weihnachtsdorf und weihnachtlicher Antikmarkt auf dem Karlsplatz sowie unzählig viele Stände auf vielen weiteren Straßen und Plätzen. Eröffnet wird der Markt immer am letzten Donnerstag im November im Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses.
In diesem Jahr ist der Weihnachtsmarkt in Stuttgart geöffnet ab dem 25. November bis zum 23. Dezember.

München hat nicht nur einen Weihnachtsmarkt zu bieten, sondern erstrahlt wie viele andere große Städte zur Weihnachtszeit in mehreren Stadtteilen gleichzeitig. Der größte und älteste Münchener Weihnachtsmarkt ist der Christkindlmarkt am Marienplatz. Touristen aus aller Welt strömen alljährlich auf diesen stimmungsvollen Markt. Weitere Weihnachtsmärkte in Münschen gibt es zum Beispiel im Englischen Garten oder am Sendlinger Tor.
Der berühmte Christkindlmarkt öffnet am 27. November seine Pforten und endet am 24. Dezember.

Freiburg bietet in diesem Jahr genau 111 Stände auf dem Weihnachtsmarkt, der sich über den Rathausplatz, die Franziskanergasse, den Kartoffelplatz und den Unterlinden-Platz erstreckt. Der Markt setzt vor historischer Stadtkulisse verstärkt auf Kunsthandwerk: Spielzeug aus Holz und Blech, handgemachte Kerzen, Keramik, Naturseifen, Spieluhren und viele weitere Geschenke für Groß und Klein lassen sich in Freiburg finden. An den Wochenenden bieten außerdem soziale Einrichtungen handgearbeitete Waren an und unterstützen damit gemeinnützige Projekte.
Der Weihnachtsmarkt in der Freiburg Innenstadt ist einen Monat lang geöffnet, vom 23. November bis zum 23. Dezember.


Berlin hat viele Weihnachtsmärkte
Im Osten
Berlin wartet mit einer Vielzahl von Weihnachtsmärkten auf: Der Besucher kann rund 16 moderne oder ganz klassische Märkte bereisen. Zu großer Popularität hat es der Weihnachtsmarkt in Berlin Spandau gebracht, nachdem 1977 Teile seines Kulturprogramms im Fernsehen übertragen wurden. Auch heute noch gibt es auf einer Bühne ein großes Kulturprogramm, wie etwa die beliebten Freitagskonzerte. Besonders eindrucksvoll ist der Markt in Spandau an den Adventswochenenden, dann bietet er über 400 Stände. Natürlich findet man auch in Berlins Innenstadt Weihnachtsmärkte: an der Gedächtniskirche, jeweils vor wunderschöner, historischer Kulisse auf dem Gendarmenmarkt und dem Schloss Charlottenburg oder auch auf dem Potsdamer Platz.
Die meisten Berliner Märkte sind geöffnet ab dem 23. November bis mindestens Weihnachten, der Markt an der Gedächtniskirche läuft sogar bis zum 3. Januar.

Dresden ist berühmt für seinen weihnachtlichen Striezelmarkt. Seit 1434 findet er alle Jahre wieder auf dem Altmarkt statt, in der Mitte des Platzes steht die mit 14 Metern Höhe größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt. Als Höhepunkt des Striezelmarktes wird am Samstag vor dem 2. Advent das Dresdner Stollenfest gefeiert, für das ein Riesenstollen von fast vier Tonnen Gewicht und vier Metern Länge gebacken wird.
Der Striezelmarkt: geöffnet vom 26. November bis 24. Dezember.

Leipzig blickt auf eine lange Weihnachtsmarkt-Tradition zurück: Schon im 15. Jahrhundert wurde er ins Leben gerufen. Inmitten der historischen Altstadt laden 250 Stände zum ausgiebigen Bummel ein. Nachmittags ab vier gibt es eine Weihnachtsmann-Sprechstunde für Kinder (montags und dienstags hat der Weihnachtsmann frei). Zu den besonderen Attraktionen des Weihnachtsmarktes zählt auch der weltgrößte freistehende Adventskalender, an dem jeden Tag ein Törchen geöffnet wird.
Der Weihnachtsmarkt in Leipzig ist geöffnet vom 24. November bis zum 22. Dezember.


Weihnachtsmarkt in Dortmund
weihnachtsmarkt-dortmund.de
Im Westen
Dortmund zählt mit über 300 Marktständen zu den größten Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland. Und seit 1997 hat dieser Markt ein weiteres Superlativ vorzuweisen: einen 45 Meter hohen Weihnachtsbaum! Das Besondere: Er wird aus 1700 einzelnen Rotfichten aus dem Sauerland auf einem Stahlgerüst zusammengesetzt. Geschmückt wird er dann unter anderem mit 40.000 Lämpchen und einem leuchtenden, 200 Kilo schwerem Engel. Der Weihnachtsbaum strahlt in der Vorweihnachtszeit rund um die Uhr.
Geöffnet ist der Dortmunder Weihnachtsmarkt ab dem 23. November bis zum 27. Dezember.

Köln erstrahlt zur Weihnachtszeit in schönstem Glanz. Die Stadt hat ebenfalls gleich mehrere Weihnachtsmärkte zu bieten. Auf den größten Weihnachtsmarkt der Stadt strömen jedes Jahr etwa fünf Millionen internationale Besucher, denn direkt am berühmten Kölner Dom lässt es sich herrlich flanieren. Bekannt ist dieser Weihnachtsmarkt auch für seine Vielfalt der angebotenen Speisen und Getränke - von Spezialitäten aus Afrika oder Mexiko bis hin zu Deftigem aus Südtirol. Besonderes Extra in Köln: Es gibt einen mittelalterlichen Markt am Schokoladenmuseum.
Die größten Weihnachtsmärkte der Stadt laufen einen Monat, nämlich vom 23. November bis zum 23. Dezember.

Münster erwartet seine Besucher mit insgesamt fünf Weihnachtsmärkten. Vor dem historischen Ambiente der Altstadt wirken die Märkte besonders romantisch und stimmungsvoll. Der Platz des Westfälischen Friedens ist von einem Lichterhimmel überdacht, an der Lambertikirche findet der Lichtermarkt statt, der einen 20 Meter hohen Weihnachtsbaum zu bieten hat, und auch die drei weiteren Märkte befinden sich fußläufig im Stadt-Zentrum.
In Münster kann man vom 23. November bis zum 23. Dezember über die Weihnachtsmärkte schlendern.

Aachen glänzt gerade zur Weihnachtszeit mit seinen weltberühmten Printen. Viele weitere Leckerein entstehen in der Stadt, sorgen für süße Weihnachten und sind in der ganzen Welt bekannt: Dominosteine, Spekulatius, Lebkuchen in allen Variationen und Marzipanbrote. Rund um Dom und Rathaus findet man natürlich auch Herzhaftes, Kunsthandwerk und vieles mehr. Mehr als anderthalb Millionen Besucher besuchen jedes Jahr Aachen zur Weihnachtszeit.
Der Aachener Markt startet am 20. November und endet am
23. Dezember.

Wiesbaden hat eine Besonderheit zu bieten: Im Jahre 2002 wurde der Weihnachtsmarkt komplett neu konzipiert! Nun lädt die Stadt ein zum "Sternschnuppen Markt". Vier Tore und ein Blütendach aus stilisierten Lilien prägen das Bild, die Stände sind orientalisch in Blau und Gold dekoriert. Nostalgische Karussells und ein Weihnachtsbaum mit 1000 Schleifen, ebenfalls in Blau und Gold, runden diesen Weihnachtsmarkt ab.
Zu besuchen ist dieser Weihnachtsmarkt vom 24. November bis zum 23. Dezember.


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