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Balkonpflanzen zum Wohlfühlen

Sonne, Wärme und bunte Balkonpflanzen – endlich heißt es wieder alle Sinne wecken und draußen jede freie Minute auskosten. Mit dabei: Balkonpflanzen. Denn Geranien, Hortensien und ihre Freunde machen auch Ihren Balkon schnell zum Lieblingsplatz!

Neben den richtigen Gartenmöbeln mit kuscheligen Kissen sind es die Balkonpflanzen, die aus Ihrem Balkon ein gemütliches Freiluftzimmer machen. Die Pflanzen überzeugen nicht nur im Topf oder Kübel, sondern lassen sich auch bestens als Blumendeko arrangieren.

Balkonpflanzen versprechen Blüten, Sonne und gute Laune.

Die richtigen Balkonpflanzen aussuchen

Balkonpflanzen verbreiten gute Laune, sind ein guter Sichtschutz und natürlich wunderschöne Dekoration. Kaum sind die langen Frostperioden überstanden, bieten Gartencenter wieder Balkonpflanzen in Hülle und Fülle an: Petunien, Geranien & Co, die Auswahl ist jetzt riesig.

Wählen Sie nur Exemplare aus, die viele Knospen und gesunde Blätter haben, blühen müssen Ihre Balkonpflanzen beim Kauf noch nicht. Noch ein Tipp: Sehen Sie sich die Wurzeln genauer an: nur wenn diese weißlich sind, sollten die Pflanzen in den Einkaufskorb wandern. Außerdem gilt auch für Balkonpflanzen, dass alle Triebe frei von offensichtlichen Beschädigungen und Schädlingen sind. Schauen Sie den Pflanzen dafür ruhig unter die Blätter, denn dort sitzen Läuse & Co. besonders gerne. Schildläuse nuckeln auch an den Trieben und entlang der Blattadern. Hängen die Blätter schlaff herunter, haben die Pflanzen Durst, das deutet auf schlechte Pflege im Laden hin. Solche Balkonpflanzen sind geschwächt und bleiben besser stehen.

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Auch wenn es bis Mitte Mai noch Frost geben kann, den die meisten Balkonpflanzen nicht vertragen, sollten Sie frühzeitig zugreifen und die Pflanzen dann lieber bei Frost mit Decken oder Vlies abdecken. Das Dilemma: Kauft man sie erst im Mai, sind die besten Pflanzen oft schon ausverkauft.

Balkonpflanzen wie Löwenmäulchen, Geranien und Petunien sind in weißen Kästen gut und dekorativ aufgehoben.

Gute Erde für Balkonpflanzen

Ob Sonne oder Schatten, für alle Bereiche gibt es passende Balkonpflanzen. Pro Meter Balkonkasten können Sie mit sieben Pflanzen rechnen, die Sie am besten gleich in Spezialsubstrat für Balkonpflanzen setzen. Wichtig: Gönnen Sie Ihren Balkonpflanzen jedes Jahr frische Erde, alte aus dem Vorjahr ist ausgelaugt und kann vernässen. Für eine lockere Struktur und Belüftung des Bodens sorgen Atmungsflocken aus Vulkangestein oder beigemischter Blähton.

Kein Platz für Balkonpflanzen? Hängen Sie Töpfe mit Petunien und anderen Pflanzen doch mit hübschen Bändern an eine sonnige Wand.

Die richtigen Gefäße für Balkonpflanzen

Die Auswahl an Töpfen für Balkonpflanzen ist ebenso groß wie der Unterschied in Preis und Qualität. In kostspieliger Terrakotta aus Impruneta sehen Balkonpflanzen natürlich wunderschön aus, Billigheimer kosten wenig, sind aber oftmals ebenso wenig winterfest. Leichte Kunststofftöpfe in Steinoptik sehen mittlerweile täuschend echt aus, fallen bei Wind aber leicht um, wenn man sie mit hohen Balkonpflanzen bestückt.

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Beauty-Kur für Balkonpflanzen

Damit Balkonpflanzen keine Samen bilden und ihnen nicht die Kraft für neue Blüten ausgeht, muss Verblühtes regelmäßig ausgeputzt werden. Das überredet die Balkonpflanzen zur Knospenbildung. Die welken Blütenstände von großblütigen Balkonpflanzen wie Geranien lassen sich mit den Fingern leicht ausbrechen. Bei Pflanzen mit weichen Blütenstielen wie bei Margeriten schneidet man Verblühtes mit der Schere ab.

Balkonpflanzen zum Naschen: Auch in kälteren Gebieten wachsen Weinreben wie Vitis 'Regent' in Töpfen.

Balkonpflanzen sind ganz schöne Schluckspechte. Mit einer Brause kann man gezielt und ausreichend wässern. Töpfe mit hängenden Pflanzen erreicht man mühelos mit langen Gießstäben. Manchmal reicht für solche Balkonpflanzen auch schon die klassische Gießkanne mit verlängertem Ausgießer. Bei Pflanzen, die an heißen Sommertagen auszutrocknen drohen, hilft nur das Tauchbad im Eimer.

Blühende Balkonpflanzen auch im Schatten

Auch wo die Sonne nur wenige Stunden am Tag hinkommt, gedeihen viele Balkonpflanzen. Weiße Gefäße reflektieren das Licht und hellen so dunkle Ecken weiter auf. Pflanzen mit panaschierten oder mehrfarbigen Blättern peppen auch dunkle Ecken auf, und natürlich müssen Sie auch auf Blüten nicht verzichten. Fuchsien zum Beispiel fühlen sich im Schatten sogar wohler als in der Sonne, weil ihre Blätter dort schnell verbrennen. Auch für schattige Plätze geeignet sind Begonien, Hortensien oder auch Fleißige Lieschen.

Balkonpflanzen im Schatten: wo wenig Licht hinkommt, wirft sich Laurentia in Schale.

Auch viele winterharte Stauden eignen sich für einen Standort im Schatten. Dazu gehören Bergenien, Farne und besonders die Funkien, deren dekorative Blätter je nach Sorte blau bereift, frischgrün, weiß  oder gelb gerandet sind. Einen Platz im Kübel verdienen auch Hortensien und Rhododendren. Diese schattenverträglichen Gehölze können zwei Jahre lang im gleichen Topf stehen, bevor man sie mit frischer Erde für Balkonpflanzen in einen größeren setzen sollte.

Balkonpflanzen für die Sonne

Liegt der Balkon vor der Südseite des Hauses, heizt die Mittagssonne ihn gnadenlos auf. Ohne Sonnenschutz droht der eigenen Haut ebenso wie vielen Balkonpflanzen ein kräftiger Sonnenbrand. Mit praller Sonne und ohne spezielle Wasserspeicherkästen kommen fast nur Balkonpflanzen wie Sukkulenten oder Echeverien zurecht. Weil sie in ihren dickfleischigen Blättern Wasser speichern, können sie auch längere Trockenzeiten überbrücken.

Ein Sonnenschutz tut auch Balkonpflanzen gut. Damit er nicht weg weht und die Balkonpflanzen verbrennen, brauchen Sonnenschirme sicheren Stand. Praktisch sind Sonnensegel. Foto: K. Eulenburg.

Bei ausreichender Wasserversorgung bilden Balkonpflanzen wie Geranien, Zauberglöckchen oder Petunien meterlange Triebe, die aus der Ferne wie Blütenwasserfälle aus Balkonpflanzen aussieht. Für solch eine Leistung wollen Balkonpflanzen natürlich wöchentlich einen Happen Flüssigdünger und bei Hitze stets feuchte Erde.

Wer seine Balkonpflanzen nicht zweimal täglich gießen will, pflanzt sie in große Gefäße oder gleich in Wasserspeicherkästen für Balkonpflanzen. Diese haben einen Tank, aus dem sich die Pflanzen nach Bedarf bedienen können. Die Erde speichert noch mehr Wasser, wenn Sie spezielles Granulat untermischen.

Kletternde Balkonpflanzen sind ideale Schattenspender: Wicken oder Schwarzäugige Susanne ranken in großen Kübeln an Gittern hoch und bilden ein dichtes Blätterdach. Wichtig: viel gießen!

Balkonpflanzen: es müssen nicht immer Klassiker sein

Neben Klassikern wie Geranien & Co. geben aromatische Tomaten, pralle Paprika oder duftende Kräuter hervorragende Balkonpflanzen ab. Balkongemüse ist nicht nur lecker, sondern machtsogar den blühenden Balkonpflanzen Konkurrenz: das sattgrüne Laub und die leuchtende Früchte sind ebenso ein Blickfang wie die Blüten anderer Balkonpflanzen.

Und mit schönen Übertopfen gestylt, macht Balkongemüse eine richtig gute Figur. Mangold hat je nach Sorte weiße,, rote oder leuchtend gelbe Stiele, Kartoffeln haben große, rein weiße Blüten. Als Balkonpflanzen wachsen beide in großen Eimern oder Kübeln.

Hohe Balkonpflanzen wie Gräser sorgen für Sichtschutz.

Sichtschutz mit Balkonpflanzen

Wenn neugierige Einblicke oder wenig attraktive Ausblicke stören, sind kletternde Balkonpflanzen eine ideale Lösung. Sie wachsen in Kübeln mit integriertem Rankgitter, blühen unermüdlich und werden dicht wie eine Mauer. Neben den Balkonpflanzen gibt es natürlich auch noch die klassischen Lösungen wie Paravents oder Holzwände.

Fotos: Anke Schütz