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Frühlingsstrauß aus Tulpen, Nadelkissenbaum und Eukalyptus

Was macht man bei Gelb? Richtig: bremsen und gucken. Denn unsere Vasenstars haben sich Aufmerksamkeit verdient.

Tulpen, Nadelkissenbaum und Eukalyptus

Tulpen, Nadelkissenbaum und Eukalyptus: es muss nicht immer bunt sein.

Tulpen, Nadelkissenbaum und Eukalyptus: Lauter gelbe Engel
Nur Geduld, die Sonne lässt ganz bestimmt nicht mehr lange auf sich warten. Ehe wir uns versehen, schmilzt der Schnee und klettert das Thermometer nach oben. Unser gelbgrüner Strauß aus Tulpen, Nadelkissenbaum und Eukalyptus bereitet uns schon mal mental auf den Sonnenaufgang vor. Gelbe Tulpen etwa sind zwar frühe Frühlingskinder und tragen Sonne im Herzen, aber sind andererseits noch nicht allzu rüschig, blütenbunt und üppig.

Tulpen, Nadelkissenbaum und Eukalyptus

Zu unserem Strauß gehören: Tulpen, Nadelkissenbaum, gefüllte Tulpen, Helleborus und Eukalyptus (von links nach rechts).

Auch der Nadelkissenbaum zeigt sich von der Form her mit seinen kleinen Blättern und den langen Blütenköpfen nur ein bisschen wagemutiger – genauso wie Helleborus foetidus, den wir lieber nicht bei seinem deutschen Namen, Stinkende Nieswurz, nennen (nur die Blätter riechen un­an­genehm, wenn man sie reibt). Das hat die winter­harte Staude mit ihren glockigen, hellgrünen Blüten und den glänzenden Blättern nicht verdient.

Der locker verzweigte Eukalyptus ist mit seinem zuverlässig grünen Look der perfekte Blumenbegleiter der etwas schüch­ter­nen Diven. Ein frisches Arrangement mit einer feinen Balance von frühlingshaf­ter Wärme und einem Rest winterlicher Coolness.

Tipp: Tulpenstiele werden in der Vase durch die Zimmerwärme immer länger, bis die Blüten überhängen. Ein kleiner Trick hilft das zu verhindern: Mit der Spitze eines Kartoffelmessers sticht man einen Zentimeter unterhalb der Blüte in Längsrichtung durch den Stängel. Dieser Schnitt unterbindet das Längenwachstum.

Fotos: Heike Schröder