Endlich! Jetzt räumen die Blumenhändler frischen Nachwuchs in die Regale. Iris, Schneeglöckchen oder Winterlinge blühen dort kunterbunt um die Wette – und kuscheln sich bei Ihnen zu Hause zu origineller Frühlingsdeko zusammen.

Blumenpool: Einfach kurze Weidenzweige mit puscheligen Kätzchen als Gitter auf eine Zinkdose legen und nun in die Lücken einige bunte Tulpen stecken.
Blühende Pflanzen in schicken Gefäßen oder Blüten in Gläsern: schon mit wenig Aufwand kann man zauberhafte Frühlingsdeko schaffen, die schlechte Laune gar nicht erst aufkommen lässt. Für die Frühlingsdeko mit Schneeglöckchen auf dem Bild weiter unten haben wir z.B. zwei Töpfe in geräumige Glasvasen gestellt und mit dem moosartigen Greisbart (Tillandsia usneoides) eingepackt. Übrigens: Die Moosbüschel in der Frühlingsdeko sind lebendig und freuen sich über regelmäßigen Sprühnebel.
Blühende Zweige
Noch kokettieren sie mit ihren Knospen. Aber wir kennen ja das Geheimnis der Zweige und wissen, dass ihre Blüten unsere Zimmer verzaubern werden – besonders wenn sie mit feinen Accessoires einfallsreich arrangiert sind.
Alle Pflanzen einer Frühlingsdeko, ob nun mit Wurzeln oder in der Vase, stehen am liebsten kühl und in respektvollem Abstand von der Heizung. Pflanzen mit Erdballen brauchen Gefäße mit gutem Wasserabzug, denn auf Staunässe reagieren die Zwiebeln der Frühlingsblumen sofort beleidigt und beginnen zu faulen.
Düngen müssen Sie nicht, nach der Blüte können Sie die Frühjahrsblüher im Garten oder in Balkonkästen auspflanzen, wo sie nächstes Jahr wieder blühen werden. Und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude: Bald können die Frühjahrsblüher dann auch im Garten wieder in voller Pracht erblühen! Wer Lust hat, kann Frühjahrsblüher nach dem Abblühen in den Garten pflanzen. Vorausgesetzt die Erde ist nicht gefroren. Ist das der Fall, stellt man sie an einen hellen, kühlen Platz und wartet mit dem Auspflanzen auf frostfreies Wetter.

Schmuse-Feeling im Glashaus: Auf einem luftigen Polster sammeln sich die Schneeglöckchen zum Sit-in.
Tipps für die Vase
Wenn die Pflanzen das meiste Wasser verbraucht haben, füllen Sie frisches nach. So können sich Mikroorganismen im Wasser gar nicht erst vermehren. Frischhaltemittel vom Floristen sind eine Alternative, da diese antibakterielle Substanzen enthalten. Nahrung, etwa in Form von einer Prise Zucker, brauchen Vasenblumen nicht. Dieser ist nur ein Leckerbissen für Bakterien, und die Pflanzen welken schneller. Die oft empfohlene Kupfermünze im Wasser hilft auch nicht. Kupfer wirkt zwar antibakteriell, aber das dauert. Bis dahin sind die Pflanzen längst auf natürlichem Weg verwelkt.
Fotos: Olaf Szczepaniak; Janne Peters


























