nlpopup

Gartenmöbel: Traumplätze im Garten

Gartenmöbel

Wer sich neue Gartenmöbel anschaffen möchte, hat die Wahl zwischen Outdoor-Möbeln aus Holz, Metall oder Geflecht und im Stil modern, klassisch oder traditionell. Für welche Gartenmöbel Sie sich entscheiden, ist letztendlich eine Frage von Preis und Geschmack.

Ob alleine, zu zweit oder zum Kaffeeklatsch mit Freunden – am richtigen Standort und geschickt bepflanzt wird jede Sitzecke zum Lieblingsplatz im Garten.

Kuschelige Plätze für Gartenmöbel

Ein Sitzplatz muss nicht aufwändig konstruiert, aber gemütlich und kuschelig schön sein, damit Ihnen viel Zeit zum Träumen und Entspannen bleibt. Die Zutaten für eine gehörige Portion Erholung: Sichtschutz, Schatten, duftende Blüten – und bequeme Gartenmöbel, ohne die gar nichts geht! Achten Sie beim Kauf der Gartenmöbel unbedingt auf gute Qualität – denn Sie werden nur lange Freude daran haben, wenn die Gartenmöbel gut verarbeitet sind auch viele Jahre lang gut aussehen.

Tipp: Hängematten mit Holzgestell können Sie überall dort aufstellen, wo es gerade am Schönsten ist. Bäume zum Anbinden sind nicht notwendig. Noch ein kleines Tischchen mit kühlen Getränken und Proviant daneben, Lesestoff – und schon ist der Alltag vergessen.

Fotostrecke
20 Bilder

Gartenmöbel: Tipps zum Kauf

Damit es auf Ihrem Sitzplatz nicht eng wird, sollten Sie für Stühle pro Stück gut einen halben Quadratmeter Stellfläche ansetzen plus 30 cm, damit Sie die Stühle bei Bedarf bequem verschieben können. Gartentische sollten mindestens 1 m breit sein, sonst kann man sie nur als Beistelltisch benutzen.
Reicht der Platz für einen Sonnenschirm nicht aus, sind Tische mit integrierten Halterungen praktisch. Aber: nur ein großer Schirm wird dann auch alle Plätze beschatten. Wo es eng wird, sind zusammenklappbare Gartenmöbel die bessere Wahl. Denn denken Sie immer auch an ein Beistelltischen oder Platz für einen Grill! Stühle sollten möglichst leicht sein und sich zum Verschieben gut fassen lassen.

Gartenmöbel gibt es oft als Modellreihen mit genau aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten, aus denen Sie sich dann Ihr Wunsch-Arrangement zusammenstellen können und es später beliebig erweitern können: zum Tisch gibt es gleich passenden Stühle und natürlich noch jede Menge Zubehör wie Sonnenschirme oder Ähnliches.

Gartenmöbel der Extraklasse: Dedon hat sogar ein Freiluft-Himmelbett im Angebot.

Gartenmöbel der Extraklasse: Dedon hat sogar ein Freiluft-Himmelbett im Angebot.

Das Material der Gartenmöbel entscheidet über Preis und Pflegeaufwand: Neben klassischem Teak-Holz werden Gartenmöbel aus Aluminium immer beliebter, die mit wasserabweisenden Stoffen bespannt sind und auch oft noch Holzelemente haben. Solche Gartenmöbel sind leicht, pflegeleicht und passen in moderne Gärten ebenso gut wie in Bauerngärten.

Es können durchaus auch preiswerte Gartenmöbel stabil und vor allem pflegeleicht sein, während Designerstücke oftmals pflegeintensive Sensibelchen sind. Billige Gartenmöbel aus Plastik sind ihr Geld oft nicht wert, sind klapprig oder brechen dann sogar oft schon nach einer Saison. Probieren Sie Stabilität vor dem Kauf aus, denn sind Gartenmöbel schon in sich wackelig, lassen Sie diese lieber stehen.

Fotostrecke
13 Bilder

Für Balkone oder kleine Terrassen sind klappbare Gartenmöbel überaus praktisch, denn sie machen sich nach Gebrauch schön klein. Schwere, schwere oder sogar fest installierte Gartenmöbel wie Bänke aus Metall oder Stein sind perfekt für Ihren Lieblingsplatz am Teich oder im Schatten eines großen Baumes. Bei solchen Gartenmöbeln sind passende Sitzauflagen besonders wichtig, da die Möbel schon mal Algen ansetzen.

Gartenmöbel aus Tropenhölzern

Das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC)

Das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC)

Wer sich für Gartenmöbel aus Tropenholz entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und das Siegel des Forest Stewardship Council trägt. Dieses soll versichern, dass das Holz der Gartenmöbel aus nachhaltiger Produktion stammt und nicht aus illegalem Holzeinschlag in Regenwäldern. Dies gilt beispielsweise für Gartenmöbel aus Teak- und Bangkirai-Holz. Besondere Vorsicht ist bei Billig-Angeboten aus dem Supermarkt oder Baumarkt geboten.

Da es leider auch schon Fälle gab, in denen Holz aus illegalen Fällungen das FSC-Siegel trug, ist der komplette Verzicht auf Gartenmöbel aus Tropenholz der sicherste Weg, den Regenwald nachhaltig zu schützen.

Gartenmöbel mit FSC-Siegel: Infos auf  www.fsc-deutschland.de

Gartenmöbel aus einfachem Stahl sind unverwüstlich, müssen allerdings unbedingt wetterfest lackiert sein. Dieses Problem haben Gartenmöbel aus Edelstahl nicht. Ihnen und auch Gartenmöbeln aus oberflächenversiegeltem Stahl oder Eisen kann die Witterung nichts anhaben. Aber: Solche Gartenmöbel sind teuer und können an heißen Tagen nur mit Sitzauflagen benutzt werden, da die Möbel selber in der Sonne heiß werden.

Recht neu sind Gartenmöbel aus Wittex, das wie Rattan aussieht. Es handelt sich aber  um wetterfeste, sehr stabile, kunststoffummantelte Polyesterfasern. Gartenmöbel aus diesem Material sind leicht und können ganzjährig bei Wind und Wetter draußen bleiben. Sie können auch ohne Sitzauflagen benutzt werden.

Gartenmöbel aus reinem Kunststoff sind leicht, preiswert und pflegeleicht – und bieten viel Spielraum für extravagentes Design. Das hat seinen Preis, aber mal ehrlich, dass ist es doch wert. Denn Gartenmöbel aus Billig-Plastik sind nicht frostbeständig, sind oftmals wackelig und sehen schon nach einer Saison nicht mehr schön aus.

Gartenmöbel: Tipps zur richtigen Pflege

Teak gehört zu den wertvollsten Hölzern, aus denen Gartenmöbel sein können. Das Holz ist extrem wetterfest und wurde früher auch zum Bau von Schiffsdecks genommen. Teak hat von Natur aus einen eingebauten Holzschutz in Form von ätherischen Ölen. Deshalb können Gartenmöbel aus Teak auch ganzjährig draußen bleiben und müssen nur einmal im Frühjahr mit Seife und warmem Wasser abgewaschen werden. Nur wer die mit der Zeit entstehende silbergraue Patina nicht mag, kann mit speziellen Pflegeölen den braunen Zustand wieder herstellen.

Gartenmöbel für romantische Landhausgärten: Bolero von Garpa.

Gartenmöbel für romantische Landhausgärten: "Cornwall" von Garpa.

Gartenmöbel aus Aluminium und Gartenmöbel aus Wittex sind so wie Gartenmöbel aus Kunststoff schon zufrieden, wenn Sie diese ab und zu mit einem Tuch, Seife und warmem Wasser von anhaftendem Schmutz  befreien.

Gartenmöbel aus Eisen werden auch nur warm abgewaschen, Lackschäden müssen allerdings abgeschliffen und nachlackiert werden.

Und das Beste zum Schluss: Es gibt sogar selbstreinigende Gartenmöbel. Das sind Gartenmöbel, die mit einer Substanz namens Nanoclean behandelt sind (z.B. die Sitzgruppe “Riva” von Kettler). Für diesen Stoff stand die Lotusblume mit dem bekannten Lotuseffekt Pate. Dadurch bekommen die Gartenmöbel eine spezielle Oberflächenstruktur, die Wassertropfen einfach abperlen und dabei anhaftenden Schmutz mit sich nehmen lässt.

Gartenmöbel aus Teak und Kunststoff: Für die spezielle Bearbeitung und ihre unaufdringliche Form wurden die Gartenmöbel "Magnus" mit dem Designpreis Red Dot Award ausgezeichnet. Die Oberfläche ist mit "Nanoclean" versiegelt.

Gartenmöbel mit Selbstreinigung: Die Modellreihe "Magnus" von Kettler ist mit "nanoclean" behandelt, der ihnen einen Lotus-Effekt verleiht.

Text: Thomas Heß