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Palmen: Charme der Südsee

Palmen sorgen als Zimmerpflanzen auch zu Hause für Urlaubsstimmung. Und dabei sind Palmen pflegeleichter als man denken mag.Palmen sind sehr alte Pflanzen, die sich im Laufe von Millionen Jahren rund um den Globus in den tropischen und subtropischen Regionen ausgebreitet haben. Ihr Markenzeichen sind die außergewöhnlichen Blätter, die bei fast allen Arten am Ende eines unverzweigten Stammes sitzen. Ob Fiederpalmen mit den typischen Palmwedeln oder Fächerpalmen mit fast runden Blättern – für fast jeden Platz im Haus lassen sich passende Palmen finden.

Wie ein Bad in den Tropen

Zu den robusten Arten gehören Kentiapalme und Phoenix-Palmen. Beide können durchaus in schattigen Fluren stehen und vertragen auch die trockene Heizungsluft im Winter. Mehr Licht brauchen dagegen Licuala-Palme, Goldfruchtpalmen und Kokospalmen.

Faszinierende Strukturen, tolle Licht- und Schattenspiele und Grüntöne in allen Varianten: Palmen machen auch ohne Blüten eine tolle Figur.

Nur ein heller Platz ohne direkte Sonne und reichlich Wasser garantieren Wedel ohne braune Spitzen. Allen Palmen bekommt es gut, wenn man sie regelmäßig mit Wasser besprüht. Stehen sie am richtigen Platz, so treten nur selten Schädlinge auf. Findet man einmal Spinnmilben, sollte man sie rasch bekämpfen.

Palmen harmonieren mit vielen mediterranen Pflanzen. Wer möchte, kann sie mit flach wachsenden Arten wie der Kletterfeige (Ficus pumila) unterpflanzen, ohne damit den eigenständigen Charakter der Palme zu stören.

Wer will, kann Palmen auch selber aussäen, Samen gibt es z.B. bei www.palmeperpaket.de. Palmensamen brauchen zum Keimen kein Licht, aber etwas mehr Zeit als andere Zierpflanzen. Da die Jungpflanzen von klein auf die meist recht trockene Luft im Haus gewohnt sind, sind selbst ausgesäte Palmen meist weniger anfällig für Blattflecken und braune Blattspitzen.

Palmen: Pflegetipps

Schenken Sie dem Gießen viel Aufmerksamkeit. Fast alle Palmen müssen stets feucht gehalten werden. Trocknet die Erde häufig über mehrere Tage aus, so leiden sie.

Verwenden Sie für Ihre Palmen einen Dünger, der viel Stickstoff, Kalium und als Zusatz Magnesium enthält. Am besten greift man zu einem speziellen Grünpflanzendünger.

Topfen Sie Palmen in eine Erde mit einem großen Anteil an mineralischem Bimskies oder Vulkanit. Diese Erden haben ein hohes Gewicht, behalten aber lange ihre durchlässige Struktur. Das ist wichtig, weil viel und häufig gegossen wird.

Wer eine Palme umtopft, sollte den Wurzelballen dabei weder lockern noch das Wurzelwerk anritzen. Verletzte Wurzeln sterben häufig ab, die Pflanze muss viele neue bilden.