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Strelizie (Strelizia reginae)

Exotischer geht’s kaum: Die Strelizie oder auch Paradiesvogelblume ist für Viele der Inbegriff für tropische Paradiese und eine unbeschwerte Lebensweise. Völlig zu recht! Im Kübel blüht die Strelizie je nach Standort vom Spätwinter bis in den Sommer, im Blumenladen gibt es die Blüten fast das ganze Jahr.

Strelizie: Blüten wie tropische Vögel.

Die Blätter der 1 – 3 m hohen Strelizie ähneln denen von Bananen, glänzen aber nicht so und haben eine bläuliche Farbe. Die riesigen Blüten einer Strelizie sind die reinste, farbenprächtige Wucht. Besonders auffällig: bis zu 20 cm lange Hochblätter. Die Strelizie eigentlich Südafrikanerin, wird heute aber in allen tropischen und subtropischen Gebieten als Zierpflanzen gepflanzt. Bei uns wächst die Strelizie in großen Töpfen auf der Terrasse, im Haus oder im Wintergarten.

Die Blüten der Strelizien sind ideal für Sträuße oder Gestecke.

Eine Strelizienblüte sieht nicht nur wie ein Vogel aus, sie wird in den Tropen auch von Vögeln bestäubt. Ihren Namen hat die Strelizie dem Botaniker Sir Joseph Banks zu verdanken, der sie nach der Frau von König Georg III. von England benannte – Charlotte von Mecklenburg-Strelitz.

Strelizie: Pflege

Zwischen Anfang Juni und Ende September können Strelizien gut draußen stehen, und zwar an einem hellen und luftigen Platz in voller Sonne. Im Winter kühler stellen, bei etwa 14 Grad, dann erscheinen die Blüten schon zum Winterende. Eine Strelizie kann aber auch in einem nicht zu warmen Wohnzimmer überwintern. Dann müssen Sie aber besonders auf Schädlinge achten, weil die Pflanze mit den Jahren durch diesen Überwinterungsplatz empfindlicher wird.

Strelizie: Deko-Tipp

Einzelne Blütenstängel der Strelizie eignen sich perfekt für schlanke Vasen oder auch für große Gestecke. Aber auch gruppenweise in der Vase oder im Gesteck sind die Pflanzen ein absoluter Blickfang.

Text: Thomas Heß