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Sommerstrauß aus Sonnenblumen, Ringelblumen und Tagetes

Der August lässt das Getreide reifen, Kamille auf bonbonbunten Wiesen sprießen und alle Gärten im satten Gelb der Sonnenblumen glühen.

 Sonnenblumen, Ringelblumen und Tagetes

Bahn frei für den Sommer: Sonnenblumen, Ringelblumen und Tagetes.

Sonnenblumen & Tagetes: Die Hoch-Zeit der Sommerfarben
Bei Sonnenblumen denkt man immer gleich an van Gogh. Hätte der sie nicht in Krüge gesteckt und in der Kunst verewigt, vielleicht ständen die langstieligen Korbblütler immer noch auf dem Acker und ließen die schweren Köpfe hängen. Keiner liebte sie um ihrer selbst willen. Aber das ist vorbei. Zwar sieht man Sonnenblumen weiterhin auf Feldern blühen, um später aus ihren Samen Öl zu pressen. Aber mittlerweile haben sie auch die Blumenmärkte und Gärten erobert. Für die Vase angebaut, sind sie kleiner und weniger wuchtig als ihre bäuerlichen Verwandten. Sie stehen – wie bei van Gogh – gerne in schlichten Krügen, weil das zu ihrer rustikalen Herkunft passt.

Sonnenblumen, Ringelblumen und Tagetes

Zu unserem Sommerstrauß gehören: Mutterkraut, Sonnenblumen, Tagetes, Wickenpranken und Ringelblumen (von links nach rechts).

Aber schließlich kommt es immer aufs Zusammenspiel an. Umgibt man Sonnenblumen mit anderen zierlicheren Gewächsen in Gelbtönen, sind sie der prominente Teil eines strahlenden Sommerstraußes. Hier kommen Tagetes dazu, deren runde Köpfe die Lücke im Strauß füllen und sozusagen die untere Kugelform bilden. Daraus ragen die knallorangen Ringelblumen etwas hervor. Und die Oberschicht bildet ein Schleier aus kleinen weißen Kamillenblüten plus verschlungenen Wickenranken, locker ringsum hineingesteckt. In einer weit­hal­sigen Vase steht der Strauß nicht gedrängt. Ein paar Studentenblumen leisten in einem kleinem Extragefäß daneben dem großen Gebinde Gesellschaft.

Tipp: Schneiden Sie Ringelblüten, sobald diese voll aufgeblüht sind.

Fotos: Anke Schütz