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Sonnensegel: luftige Schattenspender

Ein Sonnensegel spendet viel Schatten, verbraucht aber keine Stellfläche und ist oft sogar aufrollbar. Mit der richtigen Befestigung sind Sonnensegel absolut windsicher.

Sonnensegel wirken so leicht, als würden sie schweben. In bunten Farben belebt so ein Sonnenschutz den Garten mit einem fröhlich-sportlichen Charakter, weiße Sonnensegel sehen schlicht und elegant aus. Bei einem Sonnensegel wird ein drei- oder viereckig geschnittener Stoff zwischen Stangen gespannt oder an Hauswänden und Masten befestigt. Am besten so, dass der Stoff nicht flattert und Regenwasser ablaufen kann.

Vorteile von Sonnensegeln

- beschatten große Flächen
- keine störenden Stützen, brauchen keine Stellfläche
- bei richtiger Aufhängung windstabil
- leicht zu reinigen
- auch als Sichtschutz einsetzbar

Ein Sonnensegel ist tagsüber ein Sonnenschutz und sorgt abends für gemütliche Stunden. Fackeln immer in ausreichendem Abstand zum Sonnensegel aufstellen. Foto: Weishäupl

Formen von Sonnensegeln

Sonnensegel schützen ideal vor Sonne, Regen und Wind und dienen alternativ sogar als Sichtschutz. Gängige Sonnensegel gibt es in verschiedenen Formen: als Dreiecke, rechtwinklige Sonnensegel-Dreiecke, in quadratischer Form oder als Trapez-Sonnensegel. Einige Hersteller bieten auch runde Sonnensegel an, die in einen entsprechenden Metallrahmen gespannt werden.

Material für Sonnensegel

Das Material besteht aus UV-beständigem Acryl- oder Polyestergewebe, ist wasserdicht oder -durchlässig. Bei Bedarf wird das Segel einfach trocken abgebürstet oder mit sanftem Reiniger und viel Wasser abgespült. Die Kosten für ein Sonnenliegen liegen zwischen 30 und 3.000 Euro.

Tipps zum Kauf eines Sonnensegels

Sonnensegel können beim Sonnenschutz-Spezialisten genau nach Maß angefertigt werden. Diese sind zwar etwas teurer, dafür hat das Sonnensegel aber die perfekte Passform. Achten Sie beim Kauf eines Sonnensegels auf den angegebenen UV-Schutz. Am besten ist die Bezeichnung „UV Standart 801“.

Ein Sonnensegel befestigen

Seile, Ösen, Aufstellstangen – der Aufbau eines Sonnensegels erinnert ein wenig ans Campen. Aufstellstangen, Äste oder auch Haken an Hausmauern tragen das Gewicht des Sonnensegels, das Seil wird durch Ösen am Sonnensegel gezogen und an Heringen im Boden oder an Hausmauern befestigt. Verwenden Sie an jedem Befestigungspunkt am besten Karabinerhaken, damit sich das Sonnensegel bei Bedarf schnell abnehmen lässt.

Sonnensegel sind für Gärten und große Terrassen ein idealer Sonnenschutz. So befestigen, dass die gegenüber liegenden Aufhängepunkte eine Höhe haben. Foto: Caravita

Ein Sonnensegel funktioniert am besten, wenn man es in sich etwas gedreht aufspannt. Das geschieht automatisch, wenn die Befestigungspunkte, egal ob Stahlpfosten oder Klammern an einer Wand, auf unterschiedlicher Höhe befinden. Das Sonnensegel bekommt so die Form eines Daches und Regenwasser kann gut ablaufen. Sammelt sich Wasser auf dem Segel, hinterlässt das unschöne Verfärbungen im Stoff und beeinträchtigt bei heftigen Regengüssen außerdem die Standfestigkeit.

Beim Aufbau sollte bedacht werden, dass sich Sonnensegel beim Spannen immer etwas dehnen. Das bedeutet, dass zwischen Sonnensegel und den Befestigungspunkten zunächst ein Zwischenraum liegen muss, damit der Stoff nicht gleich an die Befestigungspunkte stößt.

Faustregel: pro Meter Sonnensegel etwa 25 – 30 cm Gefälle einplanen.

Reinigung von Sonnensegeln

Eine regelmäßige Reinigung verlängert das Leben eines Sonnensegels. Vor allem Vogeldreck sollte rasch entfernt werden. Zur Reinigung gibt es spezielle Reinigungsmittel, die im Baumarkt oder beim Spezialisten gekauft werden können. Einen sehr großen Sonnenschutz können Sie auch von Fachleuten reinigen lassen. Seltener angeboten, aber praktisch, ist ein Sonnenschutz, der aus einem selbstreinigenden Markisenstoff hergestellt ist. Diese Sonnensegel besitzen den Lotusblüteneffekt und sind wasserdicht. Da dieser Stoff beschichtet ist, lässt er allerdings auch weniger Luft hindurch.

Sonnensegel sollten im Winter abgebaut werden, da sie den Schneemassen im Winter nicht standhalten und unter der Last reißen können.

Empfehlungen von “Ökotest”
Achten Sie bei einem Sonnensegel darauf, dass der Stoff das Siegel „UV Standart 801“ trägt, das ihn einen guten Schutz gegen UV-Strahlung bescheinigt.