Matcha Latte

Pistazien- bis grasgrün und mit viel Milchschaum präsentiert sich das neue Trendgetränk: Matcha Latte. Der Matcha an sich wird bereits seit über 750 Jahren bei der japanischen Teezeremonie zelebriert. Matcha ist pulverisierter Grüntee, dessen Teeblätter einige Wochen vor der Ernte abgedunkelt werden. Dadurch bekommt der Matcha seinen frischen, milden und leicht süßlichen Geschmack, er ist nicht so herb wie herkömmlicher Grüner Tee.

Für einen Matcha Latte schäumt man circa 2 Gramm Matcha mit 70 bis 80 Grad heißem Wasser und dem so genannten Chasen-Besen aus Bambus leicht auf. Den Matcha gießt man in ein Glas und obendrauf noch aufgeschäumte Milch. Die genaue Zubereitung des Matcha erklärt dieses Video von Tea Exclusive.

Im Sommer kann man ihn auch als Matcha Iced Latte trinken - wie man ihn zubereitet, zeigen zum Beispiel die Blogs Teatox und Schweigen ist Silber. Oder man mixt einen Matcha-Eis-Smoothie.

Preis: ab 20 Euro für 30 Gramm Matcha-Tee

Erhältlich z. B. bei www.aiya-europe.com
 

Whoppie Pies

Von weitem sehen sie aus wie Macarons, doch Whoppie Pies sind saftige, runde Rührteighälften, die von einer Füllung aus Marshmallowcreme, Butter und Zucker zusammengehalten werden. Es sind quasi Kuchen-Sandwiches. Dunkle Schokoladen-Whoopies werden häufig mit einer Vanillefüllung versehen, manche Konditoreien verzieren die Creme zudem mit bunten Streuseln oder gehackten Nüssen.
Cynthia Barcomi verrät ihr Rezept für Chocolate-Whoopie-Pies mit Kirschfüllung.

Whoopie Pies kann man zum Beispiel in Leipzig bei der Cupcakes Manufaktur kaufen.

 

Onigiri

In Japan sind sie als Snack nicht wegzudenken, nun gibt es sie auch von deutschen Unternehmen: Onigiri – die japanischen Reisdreiecke. Onigiri bestehen traditionell aus Sushi-Reis und einer herzhaften Füllung, zum Beispiel mit Lachs und Wasabi oder Walnuss-Miso. Eingewickelt in geröstete Algenblätter eignen sich Onigiri als Snack in der Mittagspause oder für unterwegs.

Die Onigiri von Rice Up gibt es in Berlin und Dresden bei der Bio Company zu kaufen, die von Nigi Berlin in Berliner Geschäften erhältlich.
 

Cronuts

Er sieht aus wie ein misslungener Donut mit einer Cremefüllung und Glasur obendrauf, nennt sich aber "Cronut“. Die Mischung aus Croissantteig und Donutform wird in New York in der kleinen Bäckerei von Dominique Ansel verkauft. Um dem Ansturm auf die täglich nur 350 Cronuts gerechter zu werden, kann man bei der Bäckerei jeweils montags für die Woche 14 Tage später Cronuts vorbestellen.

Inzwischen gibt es Cronuts auch bei Wir machen Cupcakes in München und The Donut People in Frankfurt.

 

Green Smoothie

Für einen Green Smoothie benötigt man Salatblätter und weiteres Grün wie Möhrengrün, reifes Obst sowie Wasser. Die Zutaten gibt man komplett mit Kernen und Schale in einen Standmixer, der sie in wenigen Minuten auf höchster Stufe püriert. Das besondere daran: Die Pflanzenteile werden so aufgebrochen, dass die Inhaltsstoffe leichter vom Körper aufgenommen werden können.

Anfangs sollte man milderes Blattgrün wie Feldsalat und Baby-Spinat verwenden, zum Süßen eignet sich Agavendicksaft. Zum Schluss wird der Green Smoothie mit sättigenden Chia-Samen dekoriert.

Wichtig für den Green Smoothie ist ein leistungsstarker Mixer, der schnell die Zutaten zerkleinert ohne Wärme abzustrahlen. Nur so bleiben die Vitamine aus den gesunden Zutaten erhalten.

Nina vom Blog www.ninerbakes.com zeigt Einsteigern, wie die Green Smoothies zubereitet werden.

 

Ramen-Burger

Ein weiterer Hybrid-Snack aus New York ist der Ramen-Burger. Keizo Shimamoto verwendet Ramen - japanische Nudeln - anstelle von Hamburgerbrötchen für die Burger. Die Nudeln werden zu einem Teig vermengt und zerfallen erst im Mund in Einzelteile. Der original Ramen-Burger wird mit einer Rindfleisch-Bulette und Soja-Sauce serviert, es gibt ihn auch mit Tofu oder Hähnchenfleisch .

Den japanisch-amerikanischen Burger kann man in Manhattan in Keizo Shimamotos Restaurant Ramen.Co probieren.
 

Chia-Samen

Die kleinen, ovalen Samen, etwa einen Millimeter groß, kommen ursprünglich aus Mexiko. Sie schmecken leicht nussig und waren für Azteken und Maya früher Grundnahrungsmittel.

Das Besondere an Chia-Samen: Sie bestehen zu 20 Prozent aus Eiweiß, das ist ein höherer Anteil als in anderen Samen- und Getreidesorten. Außerdem enthalten Chia-Samen bei der gleichen Menge acht Mal mehr der gesunden Omega-3-Fettsäuren als Lachs, sechs Mal mehr Kalzium als Milch, mehr Antioxidantien als Blaubeeren und mehr Ballaststoffe als Leinsamen.

Chia-Samen sind aufgrund ihres milden Geschmacks gut geeignet für sowohl süße als auch salzige Speisen. Sie können ganz einfach als Topping über Salat, Gemüse, Joghurt, das morgendliche Müsli und auf Smoothies gestreut werden oder zusammen mit Milch für Puddings verwendet werden. Ein Chia-Pudding-Kirsch-Parfait, zeigt Jodi vom Blog whatscookinggoodlooking.com.

 

Vegetarische Rezepte