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Buffet: Genuss auf Partys

Menü oder Buffet? Diese Frage ist bei Anlässen mit vielen Gästen meist schnell beantwortet: Das Buffet ist ideal für größere Runden. Wir liefern praktische Tipps rund ums Buffet: Vorbereitung, Präsentation, Mengen und vieles mehr.

Eine Einladung zur Party mit Buffet kommt bei Freunden, Familie oder Kollegen immer gut an. Man freut sich auf einen legeren Abend mit Gesprächen, Tanzen und unkompliziertem Genuss ganz nach eigenem Geschmack und Appetit. Ob Geburtstagsparty, sommerliches Gartenfest oder Wohnungseinweihung: Ein Buffet passt zu vielen Gelegenheiten.

Ein Buffet will gut geplant sein!

Buffet: die Planung & Zubereitung
Bevor es an die Vorbereitungen fürs Buffet geht, sollten Sie sich ein paar grundsätzliche Gedanken machen. So können Sie zum Beispiel alle Leckerein für Ihr Buffet selbst zubereiten, komplett oder teilweise beim professionellen Catering bestellen, oder Sie starten eine lockere, unkomplizierte Mitbring-Party, bei der jeder Gast einen Beitrag zum Buffet leistet. Wofür Sie sich entscheiden hängt davon ab, wie viel Zeit und Geld Sie investieren wollen, welcher Anlass gefeiert wird und welche Gäste Sie einladen. Ein Beispiel: Für einen feierlichen Cocktailabend mit Geschäftspartnern empfiehlt sich natürlich nicht die Aufforderung an die Gäste, einen eigenen Salat fürs Buffet mitzubringen.

Unsere Tipps für Variante 1: Sie bereiten das Buffet selbst vor
Muten Sie sich für Ihr Buffet nicht zu viel zu! Planen Sie realistisch, gerade in Bezug auf die Vielfältigkeit der Speisen auf Ihrem Buffet. Ihre Gäste werden sich lieber an einen entspannten Gastgeber als an 20 unterschiedliche Häppchen erinnern.

Bei kleinem Budget fürs Buffet: Eine schöne Verzierung auf einem Kuchen, eine liebevolle Dekoration rund ums Buffet, eine kreative “Verpackung” eines Salates in einzelnen bunten Gläschen – all das macht Ihr Buffet eindrucksvoll. Erlesene Zutaten allein sind überdies kein Garant für ein gelungenes Buffet und eine tolle Party.

Holen Sie sich Helfer an Bord! Gerade dann, wenn Sie für sehr viele Gäste ein Buffet zubereiten wollen, empfiehlt es sich,
Unterstützung beim Kochen und Backen zu haben.

Unsere Tipps für Variante 2: Sie bestellen das Buffet
Catering-Firmen gibt es in jeder Stadt. Im Internet finden Sie Adressen aus Ihrer Gegend. Eine erste Übersicht
haben wir auf der Seite “Catering Vergleich” entdeckt.

Die Kosten fürs Catering für ein Buffet können variieren. Die Auswahl der Speisen, die Sie für Ihr Buffet bestellen, spielt natürlich eine Rolle. Kaviarhäppchen und Hummerschwänze sind teurer als Käsespießchen und Nudelsalat. Informieren Sie sich vorher über alle anfallenden Kosten – auch für eventuell beigelegtes Servierbesteck, den Lieferservice oder den Fall, dass eine Schüssel oder Servierplatte zu Bruch gehen sollte!

Der große Vorteil beim Catering: Sie müssen sich meist nicht um die Entsorgung der Reste kümmern. Manche Caterer für Getränke nehmen sogar nicht angebrochene Kisten oder Bierfässer mit Kostenerstattung wieder zurück.

Mitbring-Party: Jeder leistet seinen Beitrag zum Buffet.

Unsere Tipps für Variante 3: Ihre Gäste bestücken das Buffet
Eine der einfachsten Varianten fürs Buffet für den Gastgeber. Wobei das nicht für die Vor- und Nachbereitung gilt! Wählen Sie die Mitbring-Form für Ihr Buffet, müssen Sie vorher alle Gäste unter einen Hut bekommen, vieles koordinieren und organisieren. Sonst besteht das Buffet am Ende womöglich nur aus Kartoffelsalaten.

Auch nach dem Buffet hat der Gastgeber einiges zu tun: Wem gehörte welche Schüssel, wer hatte eigenes Servierbesteck mitgebracht? Außerdem zu klären: Sollen Sie die Reste entsorgen, muss alles gespült zurückgegen werden, wie kommen Schüssel und Co. zurück zum Besitzer?

Buffet: Wie viel isst jeder?
Die wichtigste erste Frage: Was soll Ihr Buffet leisten? Soll es richtig satt machen, wird die Party bis weit in die Nacht hinein dauern, oder ist das Buffet nur als kulinarische Zugabe im Rahmen eines Cocktailabends geplant?

Grobe Mengen fürs Buffet
Wir gehen davon aus, dass sich Ihre Gäste am Buffet satt essen sollen und Sie einen überschaubaren Aufwand betreiben wollen. Je nach Geschmack der Gäste, nach Dauer der Party und eben nach gewünschtem Sättingsgard der Gäste müssen Sie Ihr Buffet anders berechnen. Die Angaben beziehen sich jeweils auf eine Person:

4 Teile Fingerfood – Menge ist dabei nicht gleich Vielfalt, 2 bis 3 verschiedene Sorten reichen aus. Fingerfood sind alle Snacks, die man ohne Besteck essen kann, wie zum Beispiel bunte Spießchen, Bruschetta oder herzhafte Muffins.

250 Gramm “Gabel-Vorspeisen” – hier sind kleine Suppen, Salate und andere Vorspeisen gemeint, die man mit Besteck essen muss. Tipp: Besonders hübsch und praktisch ist es, wenn Sie diese Vorspeisen in einzelnen kleinen Gläsern anrichten (Gläser für Schnaps, Latte Macchiato-Gläser oder auch Glas-Teelichterhalter eignen sich)

Die Hauptspeisen am Buffet richten sich nach dem Geschmack Ihrer Gäste. Lieben die meisten Fleisch, sollten Sie das Angebot erhöhen und dafür eventuell den Fisch komplett weglassen. Sind viele Vegetarier unter Ihren Gästen, erhöhen Sie das Gemüseangebot und die Pasta-Menge. Wir gehen von einem “gemischten Buffet” aus und rechnen grob 70 Gramm Fisch, 140 Gramm Fleisch, 50 Gramm Pasta, 100 Gramm Gemüse und gute 100 Gramm Kartoffeln oder Reis.

Rund 200 Gramm Dessert pro Person sollte man fürs Buffet einplanen. Schön ist es, wenn Sie 2 bis 3 Varianten beim Buffet anbieten. Das können zum Beispiel Pudding, Obstsalat, Kuchen oder süße Muffins sein. Auch hier ist es sehr hübsch und praktisch, wenn Sie die süßen Leckereien am Buffet in einzelnen Gläschen anrichten.

Prost! Zum Buffet soll es natürlich auch leckere Drinks geben.

Buffet: Wie viel trinkt jeder?
Zu den Leckereien vom Buffet wollen Ihre Gäste natürlich auch etwas trinken. Generell sollte man auf alles vorbereitet sein: Softgetränke und Säfte, Wasser (mit und ohne Kohlensäure), Wein, Bier und zum Anstoßen vielleicht einen schönen Sekt oder Champagner.

Die Auswahl und Mengenverteilung der Getränke richtet sich auch nach dem Anlass der Party mit Buffet: Wird viel getanzt, ist Bier als Durstlöscher beliebt, bei festlichen Feiern steht Wein höher im Kurs, und für Stehpartys sollte man mehr Sekt einplanen.

Grobe Mengen für Getränke zum Buffet
Wir gehen von einer Party mit Buffet, gemischtem Publikum und einer Dauer von rund sieben Stunden aus. Natürlich können Sie je nach Lust, Laune und Anlass die Getränke zum Buffet verändern und zum Beispiel edle Cocktails oder Longdrinks anbieten. Unsere Angaben beziehen sich jeweils auf eine Person:

• ein Glas Sekt
• je einen halben Liter Weißwein und Rotwein
• ein Liter Bier
• eine Flasche Wasser
• je einen halben Liter Orangen- und Apfelsaft
• je einen halben Liter Cola, Fanta und Limo

Buffet: Geschirr, Besteck, Gläser
Für kleinere Feiern mit maximal 12 Teilnehmern mag man alle nötigen Utensilien fürs Buffet noch im eigenen Schrank haben, schwierig wird es bei größeren Runden. Sie brauchen fürs Servieren der Speisen auf Ihrem Buffet Schüsseln, Servierplatten, eventuell Etageren, Brotkörbe und Dip-Schalen sowie eventuell kleine Gläschen, um Vorspeisen und Dessert als handlichen Snack anbieten zu können. Tipp: Oft vergisst man bei der Grundausstattung fürs Buffet das Servierbesteck! Kellen, Löffel, Salatbesteck, eventuell Gebäckzangen oder Tortenheber – all das sollten Sie in ausreichender Menge fürs Buffet parat haben.

Dann kommen die Gäste und brauchen fürs Buffet einiges an Geschirr, Gläsern und Besteck. Das können Sie sich beim sogenannten Non Food Catering ausleihen. Diese Unternehmen gibt es in jeder Region, sie verleihen oft auch Tischdecken, Küchengeräte, Zelte für Gartenfeste, Hussen für Möbel – und eigentlich alles für Partys mit Buffet oder Menü. Die durchschnittlichen Kosten liegen für Geschirr, Besteck und Gläser bei rund 25 Cent pro Teil. Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, was es kosten würde, wenn Teile des Non Food Caterings zu Bruch gehen!

Besteck kann man einfach in Gläsern oder Körben bereitstellen.

Sie können sich fehlende Utensilien fürs Buffet und die Party natürlich auch von Freunden ausleihen. Das ist kostengünstiger, macht aber mehr Arbeit, weil Sie alles spülen und zurückbringen müssen. Tipp: Planen Sie das Ausleihen, sonst können Sie später nie mehr auseinanderhalten, wem welche Stücke gehören. Leihen Sie sich von einem Freund nur Gläser, vom anderen nur Besteck und so weiter.

Was man gerne vergisst: Sie brauchen fürs Buffet auch Boxen für das benutzte Geschirr! Am besten stellen Sie jeweils eine Box für Geschirr, Gläser und Besteck auf – in gemischten Boxen geht schneller etwas kaputt.

Buffet: festliche Variationen
Für die Gäste sehr bequem ist das sogenannte Flying Buffet, bei dem das Essen zum Gast kommt. Salate in kleinen Gläschen, Bruschetta, Mini-Pizza, süße Törtchen – alles wird serviert. Diese Art des Buffets eignet sich besonders gut für feierliche Anlässe mit Sektempfang und Stehparty. Für diese Form des Buffets benötigen Sie allerdings deutlich mehr Helfer – zum Anrichten, Servieren und Abräumen.
Möglich ist es auch, das Flying Buffet mit einem normalen Buffet zu mischen. Dann werden nur einzelne Gänge (Vorspeisen und/oder Nachspeisen bieten sich an) direkt zum Gast gebracht, den Rest nimmt er sich frei vom aufgebauten Buffet.

Das Buffet am Tisch empfiehlt sich zum Beispiel bei Geschäftsessen oder Feiern mit weniger mobilen Gästen. Bei diesem Buffet wird alles auf großen Platten und in Schüsseln an den festlich gedeckten Tisch gebracht. Hier können sich die Gäste dann am Buffet bedienen, ohne aufstehen oder anstehen zu müssen. Achten Sie beim Buffet am Tisch unbedingt darauf, dass alle Gäste versorgt sind – bauen Sie das Buffet für Gruppen von sechs bis acht Personen jeweils identisch auf.