Fondue: Klassiker für gesellige Abende

Ein Fondue-Topf in der Mitte des Tisches, drumherum viele Köstlichkeiten und gut gelaunte Gäste. Rezepte und Tipps für das Fondue mit Käse, Brühe oder Schokolade im Topf.
Käsefondue mit Trüffel

Besonders raffiniert: Trüffel-Käse-Fondue.

In diesem Artikel
Fondue: Zutaten und Tipps
Käsefondue
Fleischfondue
Fischfondue
Schokoladenfondue

Gerade zu Weihnachten und Silvester ist das Fondue eine gute Idee: An den Festtagen treffen sich Familie und Freunde zum gemütlichen Plaudern und Genießen. Das Fondue bietet für Gäste und Gastgeber Vorteile: Für jeden Geschmack gibt es die passenden Zutaten und der Gastgeber steht nicht in der Küche, sondern kann mitfeiern und selber das Fondue in Ruhe genießen.

Fondue: Zutaten und Tipps

Das Original ist das Fondue mit Käse, das man in Frankreich und in der Schweiz nach wie vor besonders gerne isst. Der Begriff Fondue steht aber mittlerweile für verschiedene Gerichte, bei denen Zutaten in mundgerechte Stücke geschnitten und bei Tisch in eine erhitzte Flüssigkeit getaucht werden. In den speziellen Topf für Fondue, das sogenannte Caquelon, kommen so nicht nur Käse, sondern wahlweise auch Brühe, Wein, Öl oder für die süße Variante Schokolade. 

Unser Tipp: Füllen Sie den Topf für das Fondue immer nur bis zur Hälfte! So vermeiden Sie, dass die heiße Flüssigkeit aus dem Topf spritzt oder überkocht.

Der Topf für das Fondue kommt auf eine Mini-Feuerstelle, das sogenannte Rechaud. Für das Fondue mit Fett oder Brühe muss die Flüssigkeit zuvor auf dem Herd erhitzt werden. Fett sollte für das Fondue mindestens 180 Grad erreichen, Brühe 100 Grad.

Unser Tipp: Rechauds, die mit Spiritus betrieben werden, können für einen unangenehmen Geruch sorgen. Eine Alternative sind spezielle Brenngele.  Elektrische Rechauds sind besonders sicher und lassen sich in der Temperatur wunderbar regeln. Für das Fondue mit Schokolade im kleinen Töpfchen reicht auch eine Variante mit Teelicht, ähnlich einem Stövchen für Tee.

Käsefondue

Der Klassiker in Sachen Fondue ist die Variante mit Käse. Je nach Land und Region werden verschiedene Käsesorten verwendet und miteinander kombiniert wie etwa Gruyère, Vacherin, Appenzeller, Emmentaler oder Comté. Sie werden zusammen mit Weißwein, Stärke und Kirschwasser im Fonduetopf erhitzt. Die Gäste tauchen Brotstückchen, gekochte Kartoffeln oder Gemüse mit ihren Fondue-Gabeln in die Käsemasse.

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Der Klassiker: Fondue mit Käse!

Unser Tipp: Das Fondue mit Käse muss immer wieder mit einem großen Holzlöffel umgerührt werden. Sollten sich die einzelnen Bestandteile doch trennen, geben Sie erneut etwas Stärke hinzu, und rühren Sie die Masse kräftig durch bis sie wieder homogen ist.
Das Fondue mit Käse ist eine mächtige Angelegenheit. Traditionell trinkt man deswegen Schnaps oder Schwarztee zum zum Fondue. Als Beilagen eignen sich leichte Salate und sauer eingelegtes Gemüse.

Mengentipp für das Fondue mit Käse: Pro Gasten rechnet man etwa 200 Gramm Käse, eine kleine Schale mit Kartoffeln und Gemüse sowie etwa 200 Gramm Brot in Würfeln.

Fleischfondue

Beliebt ist auch das Fondue für Fleisch, Fisch und Gemüse wie Möhren, Sellerie oder Lauch. Fettarm und aromatisch wird das Fondue mit Brühe oder Fond. Eine Variation ist das Fondue nach Winzer Art, bei dem Fleischbrühe und ein kräftiger Rotwein zu nahezu gleichen Teilen gemischt werden.

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Sehr beliebt: Fondue mit Fleisch zum Eintunken.

Anstelle der Brühe kann man auch Fett verwenden. Für das Fettfondue - auch Fondue Bourguignonne genannt - sind geschmacksneutrale und hitzebeständige Öle wie Sonnenblumen- oder Rapsöl geeignet. Auch Kokosfett kann für dieses Fondue verwendet werden. Butter oder Margarine eignen sich nicht!

Für das Fleischfondue eignen sich besonders Kalbs-, Schweine- und Rinderfilet. 

Unser Tipp: Das Fleisch für das Fondue lässt sich besonders gut in kleine Stücke schneiden, wenn Sie es vorher kurz ins Gefrierfach legen. Fleisch abbrausen, trocken tupfen und in Folie für rund 40 Minuten ins Gefrierfach legen. Die Stücke für das Fondue sollten nicht zu dick geschnitten werden, etwa ein halber Zentimeter ist prima.

Fischfondue

Auch Fischliebhaber kommen beim Fondue auf ihre Kosten. Etwas festere Fischsorten, die nicht so leicht zerfallen, wie etwa Lachs oder Zander bieten sich für das Fondue an. Auch Meeresfrüchte wie Garnelen oder küchenfertige Tintenfische eignen sich für dieses Fondue.

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Leichte Variante: Fondue mit Fisch und Meersfrüchten.

Für dieses Fondue kommt am besten Gemüsebrühe in den Topf. Die Brühe kann man wunderbar zusätzlich mit Ingwer, Knoblauch, Chili und Sojasauce würzen – so bekommt das Fondue asiatisches Aroma. Möglich ist auch eine Variante vom Winzer Fondue: Für Fisch wird Gemüsebrühe und Weißwein kombiniert.

Unser Tipp: Für das Fondue mit Fisch empfehlen sich zusätzlich zu den Fonduegabeln kleine Siebe am Stiel. Die gibt es unter anderem im Asia-Laden.

Mengentipp: Pro Gast sollten Sie etwa 200 Gramm Fleisch oder Fisch einplanen. Dazu kommt die gleiche Menge an Gemüse und ein paar Scheiben Baguettebrot als Beilage.

Schokoladenfondue

Die süße und gerade in der kalten Jahreszeit beliebte Leckerei ist das Schokofondue. Im Handel gibt es Komplettsets mit Teelicht-Stövchen, Topf und Schokolade – ideal zum Verschenken. Die Grundlage für das süße Fondue bildet Schokolade – zum Beispiel Vollmilchschokolade oder herbere Sorten mit hohem Kakaoanteil. Für Cremigkeit sorgt die Zugabe von Sahne, Milch oder Pflanzenöl.

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Für alle Naschkatzen genau das Richtige: Fondue mit Schokolade!

Beim Aroma können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen: Kokosflocken, etwas Chili für dezente Schärfe, Zimt für weihnachtliche Stimmung, einen Schuss Likör (Amaretto, Rum, Sahnelikör oder ähnliches) und alles, was schmeckt. Alles zusammen wird erhitzt im Töpfchen auf der Flamme.

Zum Eintauchen in die schokoladige, flüssige Masse eignen sich Früchte wie Bananenascheiben, Erdbeeren, Ananas, Trauben oder Physalis. Außerdem sind Zutaten wie Kekse, Marshmallows oder Waffelherzen toll für das süße Fondue.