Große Butter-Vielfalt Für jeden Geschmack & Anlass

Butter ist eine der Lieblingszutaten in der deutschen Küche. Sie ist Geschmacksträger, unterstreicht das Eigenaroma von Fleisch, Fisch, Gemüse und vielem mehr. Gleichzeitig steuert sie selbst ihren feinen, unverwechselbaren Geschmack bei, der eine einfache Scheibe Brot adelt und den Kuchen saftig und lecker macht. Dabei haben wir die Wahl zwischen drei großen Butter-Sorten...und unzählig vielen Spezial-Mischungen!

Die drei Haupt-Sorten

Die mildgesäuerte Butter ist die meist gekaufte Sorte in Deutschland. Sie ist ein Allround-Talent und schmeckt sowohl zu mildem Käse als auch zum Frühstücksbrötchen mit Marmelade. Außerdem im Kühlregal des Supermarkts zu finden ist die Sauerrahmbutter. Sie gibt herzhaften Eintöpfen und Braten eine würzige Note und schmeckt auf Brot besonders gut in der Kombination mit Wurst. Das Butter-Trio wird komplett mit der Süßrahmbutter, die gerade auch im Süden Deutschlands beliebt ist. Sie eignet sich dank ihrer fein süßen Nuance hervorragend fürs Backen und zum Verfeinern von Saucen.

Kräuterbutter

Sie ist der unangefochtene Klassiker unter den Butter-Mischungen! Auf Steaks, zu gegrilltem Gemüse oder als Aufstrich fürs Party-Baguettebrot - diese würzige Butter darf nicht fehlen. Ihr Geheimnis sind die verschiedenen Kräuter wie beispielsweise Kerbel, Petersilie, Estragon, Thymian und Brunnenkresse. Zusammen mit einer Schalotte werden die Kräuter fein gehackt und unter die Butter gemengt. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig!

Bewusster Genuss

Normale Butter hat pro hundert Gramm etwa 750 Kalorien. Für die gesundheitsbewusste Küche gibt es mittlerweile fettreduzierte und cholesterinarme Butter. Etwas weniger Fett und Kalorien enthält zum Beispiel die Joghurtbutter. Sie schmeckt säuerlich frisch, bleibt dank ihres Joghurtanteils auch im Kühlschrank streichzart und eignet sich wunderbar zum Backen.
Bei cholesterinarmer Butter ist der Fettgehalt unverändert. Aber der Cholesteringehalt wird durch den Einsatz von Wasserdampf bei der Herstellung um bis zu 85 Prozent reduziert. Auch diese Butter eignet sich zum Braten, Backen und Kochen.
Fettreduzierte Butter gibt es in unterschiedlichen Variationen: Der Fettgehalt bei Dreiviertelfettbutter liegt zum Beispiel bei etwa 60 Prozent, bei Halbfettbutter bei 40 Prozent. Diese so genannten Milchstreichfetten enthalten neben dem Fett auch Wasser, Kochsalz, Konservierungs- und Farbstoffe sowie meist Emulgatoren für besser Streichfähigkeit. Die fettreduzierten Sorten dürfen nicht erhitzt werden.

Gesalzene Butter

Bei uns ist die Salzbutter noch ein Geheimtipp, in Frankreich hingegen ist sie äußerst beliebt. Bei der Herstellung dieser Spezialität wird der Süßrahmbutter Salz zugefügt: Steinsalz, feines oder auch grobes Meersalz kommen dabei zum Einsatz. Das wird entweder in trockener Form oder als Lake zur Butter gegeben und ergibt ein kräftiges Aroma. Die Salzkonzentration kann variieren, generell muss jedoch auf einer Butter ab einem Salzgehalt von über 0,1 Prozent der Zusatz "gesalzen" zu finden sein.

Edel & außergewöhnlich

In Deutschland wird Butter hauptsächlich aus Kuhmilch hergestellt. Aber auch die Milch anderer Tiere hat durchaus das Zeug zum Streichfett: So findet man hin und wieder Ziegenbutter und Schafsbutter im Handel.
Bio ist generell ein großer Food-Trend - da macht auch die Butter keine Ausnahme. Geschmacklich besteht kein Unterschied zur herkömmlichen Butter. Jedoch wird für Biobutter nur die Milch von Kühen verwendet, die unter ökologischen Bedingungen gehalten und mit ökologisch erzeugtem Futter versorgt werden.
Veredelte Butter lässt sich kaufen oder selbst herstellen. Butter-Mischungen mit Zimt, Knoblauch, Trüffel oder einem Hauch Zitrone verleihen Nudelgerichten, Kartoffelpüree und Gemüse, wie etwa frischem Spargel, eine ganz besondere Note. Der Fantasie bei veredelter Butter sind keine Grenzen gesetzt.
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